Zadby: Product Placement im Web

Zu den bekanntesten Beispielen für Product Placement zählen wohl die Filmautos unseres geliebten Geheimagenten James Bond. Wie viele Millionen von den Autoherstellern gezahlt werden, dafür dass Pierce Brosnan & Co. mit den neuesten BMWs und Aston Martins über die Leinwand brettern, will man sich gar nicht vorstellen… auf der anderen Seite gibt es wohl keine bessere Werbung um auf ein Produkt aufmerksam zu machen. Man denke auch an die Goldketten-tragenden US-Rapper, die in ihren Musikvideos mal kurz das neueste BlackBerry in Nahaufnahme aufblitzen lassen. Kurz: Product Placement ist ein stetig an Bedeutung gewinnendes Marketing-Instrument und nicht zu unterschätzen.

Vor gar nicht all zu langer Zeit wurde das Thema in Deutschland mit den Öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten in Verbindung gebracht, als es darum ging, was man unter Product Placement versteht bzw. wo dieses anfängt, denn wie jeder weiß gibt es sehr strenge Regeln was Werbung im Öffentlich-rechtlichen Fernsehen betrifft. Darf nun in der ARD-Vorabendserie die RAMA-Margarine auf dem Frühstückstisch zu sehen sein? Wie oft darf Andrea Kiewel bei Kerner über die Weight Watchers sprechen? Ein heikles Thema…

Natürlich spielt Product Placement auch im Web eine immer größere Rolle. Dem Gerücht nach sollen ja z.B. auch die sich viral verbreitenden YouTube-Video von Coca-Cola & Mentos nicht nur von Otto Normalusern ins Netz gestellt worden sein…

Jetzt geht es sogar schon soweit, dass es den Web 2.0-Dienst Zadby gibt, bei dem sich Firmen anmelden können um “Videoregisseure” für Product Placement-Videos zu finden. Natürlich zahlen die Firmen auch eine Vergütung, je nach dem wie oft das Video dann im Netz angesehen wurde. Interessante Sache – mal sehen ob sich so etwas durchsetzt.

Social Media Optimization – wichtig wie SEO?

Social Media Optimization - wichtig wie SEO?

Habe gerade endlich mal den Artikel über Social Media Optimization (SMO) auf zweinull.cc gelesen, den ich schon seit einiger Zeit in meinem Google Reader markiert habe. Ich bin echt froh, dass ich jetzt einen Namen für das Phänomen kenne, dass ich schon länger irgendwie teils unterbewusst und teils bewusst wahrgenommen habe.

Laut Martin Weigert von zweinull.cc soll

Mit Social Media Optimization [...] erreicht werden, dass im Netz über einen gesprochen wird.

und

Ein Onlineanbieter, der seine Seite für soziale Medien optimieren möchte, will diese nämlich nicht nur möglichst viral gestalten, sondern auch erfahren, welche Auswirkungen seine Maßnahmen haben.

Heißt also, dass es nicht mehr reicht, die Struktur einer Website suchmaschinenoptimiert (SEO) zu gestalten und so ‘nen Kram, sondern, dass man auch bloggen, eine Facebook-Präsenz, RSS-Feeds anbieten und ein Widget für Netvibes liefern muss, um im Web noch wahrgenommen zu werden. Aber zudem muss man auch alle diese Maßnahmen ständig überprüfen und weiter am Köcheln halten. SMO ist nicht so leicht zu haben, wie SEO. Aber wer es richtig macht, hat alle Chancen sich von seinen Wettbewerbern abzusetzen.

SMO bedeutet aber auch für viele, die im Web in irgendeiner Form Erfolg haben wollen, dass sie loslassen können müssen. Das man Alles unter seinem Portal subsumieren und damit kontrollieren kann, die Zeiten sind vorbei. Nun gilt es sich zu öffnen, loszulassen. Ob das jeder kann? Und will? Und zudem gibt es im Bezug auf SMO noch eine grundlegende Erkenntnis, die auch René Seifert von Holtzbrinck eLab postuliert:

Ehrlich währt am Längsten

Starbucks startet soziales Netzwerk

Starbucks startet soziales Netzwerk

Oft sieht man im Starbucks Leute mit ihren Notebooks sitzen. Die Frage, was sie dort außer Kaffee zu trinken tun, dürfte in Zukunft leicht zu beantworten sein: Sie optimiere im Starbucks-eigenen Social Network My Starbucks Idea die Leistungen und Angebote des Mega-Kaffeehauses. Eine interessante Idee …
Via: digital:next

Filesharing fördert CD-Absatz

Filesharing fördert CD-Absatz

Achtung! Jetzt kommt ein Vergleich, der hinkt! Warum er dies tun muss, erkläre ich danach. Also: Man stelle sich vor, die Metzger-Gilde würde sich darüber aufregen, dass jemand, der bei ihnen eine Wurst gekauft hat, jemand anderen davon probieren lassen würde. Und sie würde darüber so lange jammern, bis der Gesetzgeber harte Strafen für dieses Vorgehen ins Gesetzbuch schreiben würde.

Dies soll ein Vergleich mit der Musikindustrie sein. Und wie angekündigt hinkt er, da man die beim Metzger gekaufte Wurst wohl kaum in der eigenen Küche (wahrscheinlich in einer minderwertigen Qualität) kopieren würde, um sie dann anderen zur Verfügung zu stellen. Das macht keiner! Und schon gar nicht Tausenden von fremden Menschen.

Doch genau das ist die Realität, mit der sich die Musikindustrie seit Jahren konfrontiert sieht. Irgendjemand kauft Musik, erstellt eine Kopie in minderwertiger Qualität (MP3) und stellt sie mittels des so genannten Filesharings Anderen zur Verfügung. Und diese Leute müssen diese Musik dann nicht mehr kaufen. Oder besser gesagt, müssten sie diese nicht mehr kaufen. Denn wie das kanadische Wirtschaftsministerium durch eine Studie hat feststellen lassen, kaufen Menschen, die an Filesharing teilnehmen, auch überdurchschnittlich viel Musik … zumeist auf CD. D.h. die Musikindustrie geht massiv gegen ihre besten Kunden vor.

Es scheint wohl so, dass Filesharing einen Markt schafft, der ohne es nicht existieren würde. Man könnte es auch als virales Marketing oder etwas derber als Anfixen bezeichnen. Leider ist es nur all zu menschlich, an Gewohntem festhalten zu wollen. Und besonders an wohnten hohen Umsätzen. Doch so langsam müssten nicht nur die Musikindustrie, sondern auch andere Wirtschaftsbereiche langsam mal akzeptieren, dass sich durch das Internet vieles einfach so existenziell verändert hat, dass es einfach nicht mehr möglich ist, an Althergebrachtem klettenartig festzuhalten. Zumal die Musikindustrie sich noch nicht mal all zu sehr beschweren dürfte. Die Umsätze, die sie über ihren Online-Vertrieb machen, sind nicht so schlecht. Um es mal sinngemäß mit den Jungs von Die Ärzte zu sagen: Sie leiden, aber auf hohem Niveau!

Nette Interview-Serie auf Stylespion

Nette Interview-Serie auf Stylespion: 15 + 1 Frage an …

Ich muss jetzt hier mal Werbung für ein anderes Blog machen. Auf stylespion gibt es eine lose Serie namens 15+1 Fragen an … von interessanten kleinen Interviews mit netten Menschen aus der erweiterten IT-Branche (ich hoffe, ich kann das einfach so behaupten). Die Serie von stylespion-Betreiber Kai Müller ist sehr nett, da es dort ordentlich menschelt und man so (eine kleine Portion Voyeurismus vorausgesetzt) einen schönen Eindruck davon bekommt, dass hinter den ganzen Blogs, Websites und Software-Stücken auch Menschen sitzen.

Im neuesten Eintrag beantwortet Cem Basmann die 15+1 Fragen und erwähnt ganz nebenbei auch unseren agentur-internen Lieblingsladen außerhalb der Stuttgarter Stadtgrenze: Harry’s Hafenbasar in Hamburg St.Pauli. Unbedingt lesen! Immer! Alle!

Best of Elektrischer Reporter

Logo des Elektrischer Reporter

Der Elektrische Reporter ist ein wunderbarer Video-Blog von Mario Sixtus, bei dem die digitale Welt im Fokus steht. Dort werden interessante Interviews mit Menschen geführt, die für die aktuelle Entwicklung der vernetzten Welt, wenn nicht besonders wichtig, dann zumindest äußerst interessant sind.

Inzwischen gibt es 42 Folgen des Elektrischen Reporters, zwei davon fassen die vorherigen zusammen:

Ein bisschen Zeit nehmen und anschauen … lohnt sich!

xoumer: Startup-Werbung per Video

Medium: de.sevenload.com
Link: de.sevenload.com

Ein nettes Video im Stile von Epic 2015. Ich bin mir aber recht sicher, dass dieses Video eine Marketing-Aktion ist. Interessant gemacht und von der Idee her klasse, aber eben doch Werbung. In diesem Fall für xoumer.

Wer sich das Video nicht anschauen will: Mit xoumer ist ein Startup in die geschlossene Beta-Testphase gegangen, dass (wenn ich es richtig verstanden habe) ein allumfassendes Geschichtsarchiv aufbauen will.

Zentral ist dabei die Zeitkomponente und die Verknüpfung von zeitnahen und zueinander passenden Ereignissen und Momenten. Ein Ziel soll es sein, die Geschichte der Erde von seinen Ursprüngen zu dokumentieren, aber auch den Alltag möglichst aller Menschen abzubilden. Ein großes Ziel … ich bleibe neugierig.

Kausalität DIY

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Was man mit viel Zeit, einem Haufen Hausrat und einem guter Freund, bei dem man für ein paar Wochen unterkommen kann so alles hinbekommen könnte, zeigt dieses Video.
Virales Marketing juchee.

Via pixelsurgeon

Neue Hornbach-Kampagne

Schnick & Schack

Am Wochenende bin ich im TV auf die neue Hornbach-Werbekampagne mit Schnick & Schnack (dEm GrAuEn dEr BaUmÄrKtE!!!) aufmerksam geworden. Ist immer wieder interessant, wie Hornbach mit ganz speziellen Werbekampagnen auf sich aufmerksam macht bzw. machte. Kannte eigentlich irgendjemand die Baumarktkette Hornbach bevor sie mit “Jippie-ja-ja-jippie-jäj” einen ersten Werbe-Ohrwurm schaffte?

Was an dieser Kampagne besonders meine Aufmerksamkeit hervorrief, war, dass am Ende ziemlich plakativ die URL www.schnickundschnack.de prangerte. Irgendwie ist das bei mir hängengeblieben und ich bin später noch mal auf die Website gegangen. Bunt! Sehr bunt! Sehr schrill! Aber auch irgendwie sehr passend.

Es muss wohl meiner berufsbezogenen Neugierde geschuldet sein, dass ich auch mal aufs Impressum klickte … und siehe da: Unsere Partner-Agentur Freies Netzwerk Berlin – FNBinteractive GmbH hat sogar die Umsetzung gemacht. Respekt!

Aber eins muss ich doch zugeben: Ich gehe weiterhin zu Obi … ich steh nun mal auf Schnick-Schnack!

Beispielhafter Podcast-Beitrag

Logo PodcastOhne viele Worte darüber zu verlieren: Ich habe einen wunderbaren Podcast-Beitrag auf Radio-G gehört. Dort führen die Radio-G-Leute ein sehr menschliches Interview mit den Machern des saftblog.de. Diese sind keine hippen New-Economy-Fazken, sondern schlichtweg Betreiber einer Kelterei.

Solche Kunden würde ich mir wünschen! Aber vielleicht haben wir die, aber finden einfach nicht den richtigen Dreh in der Ansprache. Aber zurück zum Podcast-Beitrag, der ein Lehrstück u. a. für das Marketing (kleiner) Unternehmen ist, die wenig Kohle für Werbung ausgeben wollen bzw. zur Verfügung haben.

Via Basic Thinking Blog

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