Persönlichkeitsentwicklung im Web 2.0 … ein Vortrag
Vor ein paar Monaten habe ich hier schon einmal etwas über Christian Spannagel gepostet, ein Video-Portrait mit dem Titel Der öffentliche Wissenschaftler. Nun bin ich über seinen Blog auf einen, von ihm bei der Tagung GML² 2011 – Meet the Experts gehaltenen Vortrag mit dem Titel Persönlichkeitsentwicklung im Web 2.0 – E-Learning zwischen Todsünde und Tugend? gestoßen.
Er analysiert darin sein Verhalten als öffentlicher Wissenschaftler und Mensch im Web 2.0, anhand der sieben Todsünden. Diese Herangehensweise macht die Beschäftigung mit dem Themenkomplex “Was macht das mit uns, wenn wir uns im Web 2.0 bewegen?” recht kurzweilig und wirft mal ein ganz anderes Licht auf solche Begrifflichkeiten wie etwa die Prokrastination oder die Sucht nach Anerkennung.
Das Video dauert gut eine halbe Stunde und ist hier direkt anzusehen. Eine Embed-Funktion wird dort leider nicht zur Verfügung gestellt.
von Matthias Zellmer
Kurzvortrag: Wie wir 2016 Websites aufbauen werden
Bei einem London Web Standards Treffen, hat Peter Gasston einen interessanten Lightning Talk mit dem Titel How we’ll lay out websites in 2016 gehalten. Er stellt darin vor allem drei Varianten vor, die aktuell vom W3C zur Diskussion gestellt sind: Flexible Box Layout, Template Layout und Grid Positioning.
Die Folien zu seinem Vortrag gibt es auch online:
von Matthias Zellmer
re:publica 11 brachte nicht viel Neues … zum Glück
Keine neue Killer-App, kein mega-angesagtes Gadget und auch keine sonstige Mega-Innovation war das Highlight-Thema der diesjährigen, fünften re:publica. Wenn man sich mit deren Besuchern unterhalten hat, bekam man recht häufig zu hören, dass der Vortrag von Gunter Dueck die Sternstunde der Blogger-Konferenz war. Der Chef-Denker von IBM und Selfmade-Philosoph erklärte uns allen in seiner unnachahmlichen Art, dass die Industrialisierung der Berufe und ein allgegenwärtiges Internet mit dem Wissen der Welt vieles grundlegend verändern wird. Aber nur, wenn wir es auch wollen … und seiner Meinung nach sollten wir es unbedingt wollen. Dueck forderte alle Anwesenden auf, an ein besseres Menschenbild zu glauben, in dem der Mensch ist engagiert und nicht faul ist, und davon ausgehend die Welt zu gestalten. Sein gesamter Vortrag ist bei Youtube zu finden:
Ein weiteres großes Thema war die Gründung des Vereins Digitale Gesellschaft (digiges), der sich die Themen Lobby-Transparenz, OpenData, Datenschutz, Vorratsdaten, Urheberrecht und natürlich Netzneutralität auf die Fahnen geschrieben hat. Wobei … ich habe feststellen müssen, dass digiges im Nachgang der re:publica für deutlich mehr Nachhall im Netz gesorgt hat, als es Thema auf der Konferenz an sich war. Hier werden vor allem, die nicht sehr offenen Vereinsstrukturen kritisch kommentiert.
Meine weiteren Highlights waren u.a. ein Vortrag von Sandro Gaycken über Cyberwar und seine Folgen für die Informationsgesellschaft, die Diskussionsrunde Die Illusion vom öffentlichen Raum und der Vortrag von Till Kreutzer Wir sind der Urheber (Video).
Im kommenden Jahr wird die re:publica wohl an einem anderen Ort stattfinden, denn vor allem der Hauptveranstaltungsort, die Kalkscheune, ist in diesem Jahr über ihre räumlichen Grenzen beansprucht worden. Ich habe einige Panels nicht besuchen können, da die Räume überfüllt waren. Und doch war es mal wieder eine sehr gelungene Veranstaltung und ich hatte eine wirklich gute Zeit mit vielen interessanten, aber auch lustigen Gesprächen.
von Matthias Zellmer
User Experience und Spaß
User Experience Designer und Spiele-Erforscher Sebastian Deterding hat sich auf dem World Usability Day 2009 in Hamburg dem Thema Gaming it: Was User Experience Designer von Game Designern lernen können angenommen.
Besonders interessant an seinem Vortrag ist, dass er darin aufzeigt, warum das Spielen für uns Menschen so wichtig ist, dann aber auch kritisch beleuchtet, warum es für UX Designer nicht ganz so einfach ist, bei der Gestaltung z.B. von Informations- oder Arbeitssystemen einen spielerischen Ansatz zu wählen. Nichtsdestotrotz zeigt Deterding schlussendlich doch auf, wie und was, alle die in irgendeiner Form mit der Gestaltung und Entwicklung von grafischen Benutzeroberflächen zu tun haben (und da zähle ich Website definitv dazu), von den Game Designern lernen können.
Noch ein kleiner Hinweis zu den Folien: Am unteren Rand kann man den Vortragstext mitlesen.
von Matthias Zellmer
Jane McGonigal erklärt, warum und wie Online-Spiele die Welt retten können
Es ist absolut erfrischend zu sehen und hören, wie jemand so wunderbar querdenkt … und damit auch noch recht hat.
von Matthias Zellmer


















