Is It Old? Der Social Blamierschutz

Was ist im Social Web peinlicher, als einen Link als neu zu posten, der schon 10-mal um den Planeten gereicht wurde? Stimmt: Nichts!

Im sich von dieser Blamage zu schützen, sollte man den Link noch mal per Is It Old? checken. Dort bekommt man im Handumdrehen heraus, ob es sich überhaupt noch lohnt, einen bestimmten Link zu posten oder ob man damit in seiner Social Hood nur ein müdes Gähnen hervorruft.

Und für die, die jetzt meckern wollen, weil für sie dieser Link nicht neu ist:

Etherpad lite – neue Version des Kollaborationstools

Im vergangenen Jahr habe ich hier im Netzlogbuch schon einmal über Etherpad geschrieben. Dies ist eine Web-Anwendung mit der man gemeinsam an Texten arbeiten kann. Inzwischen ist eine neue Version veröffentlicht worden: Etherpad lite.

Wer mag kann Etherpad lite auch bei sich selbst installieren. Den entsprechenden Open-Source-Code kann man hier herunterladen.

Wer mehr über die Entstehungsgeschichte von Etherpad lite lesen möchte, dem empfehle ich den Blog-Beitrag von Peter Martischka: Wie Etherpad lite entstand

14. Oktober 2011
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

CopyPasteCharacter – kleiner Helfer im Social Media Dschungel

Früher konnte ich mal von eine ganze Reihe an Sonderzeichen, das auf ihrer Unicode-Nummer basierende Tastaturkürzel auswendig. Alt+0133 steht demnach z.B. für das Satzzeichen Auslassungspunkte („…“). Inzwischen habe ich einen Mac und da muss ich jetzt für die Auslassungspunkte nur noch alt+. drücken.

Doch auch wenn ich inzwischen für meine Lieblingssonderzeichen weiß, wie ich sie bequem über simple Tastaturkürzel erzeuge, ist dies doch nicht mit allen Sonderzeichen möglich (oder mir zumindest nicht bekannt), die man sich auf copypastecharacter.com per Mausklick in den Zwischenspeicher holen kann. Was diesen Web-Dienst zu einem netten kleiner Helfer im Social Media Dschungel macht.

Ceaser – Animationen via CSS

Vorgestern hab ich mit dem CSS3 Generator eine Web-Anwendung vorgestellt, die aufzeigt, was bei den modernen Browsern bei der Gestaltung von Elementen via CSS inzwischen möglich ist. Heute möchte ich da noch etwas nach reichen und Ceaser vorstellen.

Ceaser ist ein Tool, mit dem sich via CSS Elemente animieren lassen. Und auch hier kann man sich direkt den notwendigen CSS-Code generieren lassen, um die dort erzeugten Effekte direkt im eigenen Web-Projekt einsetzen zu können.

Besonders interessant an Ceaser ist allerdings, dass man hier einen Eindruck davon bekommt, was inzwischen auch ohne Flash schon möglich ist. Mir ist dazu in den Sinn gekommen, dass es sich bei Flash irgendwie nur noch um eine Brückentechnologie handelt. Aber diese Behauptung ist bestimmt nicht P.C., oder?!

31. März 2011
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

CSS3 Generator hilft beim Gestalten

Die neuste Browser-Generation mit Firefox 4, IE9 und Chrome 10 kommt derzeit mit Macht. Neben Verbesserungen auf Gebieten wie der Geschwindigkeit und der Sicherheit, bringen moderne Browser auch eine verbesserte Unterstützung von CSS3 mit. Dies wird sich nach und nach auch weiter auf die Gestaltung von Websites auswirken. Haben Designer auf Wunsch der umsetzenden Web-Entwickler oftmals auf nette Spielereien wie Schatten und abgerundete Ecken verzichtet, sollten diese mit der verbesserten CSS3-Browser-Unterstützung zukünftig kein Problem mehr darstellen. Zumal es Web-Angebote wie etwa den CSS3 Generator von Eric Hoffman und Peter Funk gibt.

Mit diesem Generator kann man sich Hintergrund-Elemente mittels Schiebereglern, Farbauswahl und Eingabe-Feldern gestalten und anschließend den CSS-Code dafür generieren lassen. Zunächst wartet der Generator mit einigen Basisfunktionen zur Gestaltung auf, wie etwa das Einstellen von Eck-Radien oder einem Schatten. Doch wer mag, kann bei fast allen Einstellungen tiefer einsteigen und so auch ausgefeiltere Effekte erzielen.

BetterMeans – Solidarisches Projekt-Management

BetterMeans ist ein Tool, welches für das Management von demokratisch organisierten Projekte entwickelt wurde. D.h. im Unterschied zu anderen PM-Tool wurde bei der Entwicklung von BetterMeans sehr darauf geachtet, Hierarchien im Arbeitsprozess flach zu halten.

Soweit ich es überblicken kann, werden bei BetterMeans Entscheidungen in der Regel per Abstimmung und nicht per Anordnung getroffen. Ein zentrales Argument, dies zu tun, ist, dass damit der Flaschenhals der Entscheidungsebene entschärft werden soll.

Weitere Infos über Details und Features gibt es auf der Website von BetterMeans.

Coolendar – Wenn Twitter ein Kalender wäre

Es würde mich schon sehr wundern, wenn die Macher des Coolendars keine Twitter-Nutzer sind. Denn das Konzept enthält einiges, was wir von Twitter kennen, wie etwas die #Hashtags und die Kennzeichnung von anderen beteiligten Personen mittels eines @ vor dem Namen. Auch greift Coolendar das Prinzip der Einfachheit auf, indem es z.B. versucht, nur eine simple Listendarstellung anzubieten, die überflüssige geschätzte Dauer eines Termins wegzulassen (wenn die wichtig ist, kann sie ja in die Terminbeschreibung wandern) oder die Termineingabe besonders einfach zu gestalten. Ein interessantes Konzept …

via web2null.de

Mister Wong stellt sich neu auf

In seinem offiziellen Blog, hat der deutsche Social-Bookmarking-Anbieter Mister Wong grundlegende Änderungen angekündigt.

D.h. zum einen steht uns wohl ein umfangreicher Relaunch bevor. Zum anderen hat Mister Wong eine Art Link-Prüf-Redaktion aufgebaut. Dabei geht es aber nicht … oder maximal am Rande … darum, Spam- oder sonstige unerwünschten Links auszuschließen (dafür dass z.B. SEO-Links bei Suchmaschinen keine Wirkung haben, hat Mister Wong schon vor Jahren mit der generellen Link-Kennzeichnung “nofollow” gesorgt), es geht viel mehr darum, empfehlenswerte Webseiten “von Hand” zu prüfen und sie dann auch wieder für Suchmaschinen sichtbar zu machen. Mister Wong spricht hierbei von “Trusted Links” und weißt sogleich darauf hin, dass Anträge hierfür können nicht eingereicht werden können.

Ich frag mich nur, was das Geschäftsmodell hinter den “Trusted Links” ist? Denn irgendwie muss diese Redaktion ja finanziert werden.

Maschineller Web2.0 Selbstmord

Laut der Web 2.0 Suicide Machine Website soll man ja 9 Stunden und 35 Minuten brauchen, um “Digitalen Selbstmord” zu begehen, d.h. sich aus solchen Social Networks wie Facebook, Twitter und Co. zu löschen. Viel zu lange! Darum bietet die Web 2.0 Suicide Machine auch an, es in 52 Minuten zu machen.

Wers mag … mein Ding wäre es nicht. Ich habe nämlich 420815 Minuten gebraucht, um mein ganzes soziales Web2.0-Netzwerk aufzubauen ;-)

via netzpolitik.org

Flavors.me – Übersicht der persönlichen Web-Aktiviäten

Den Dienst Flavors.me gibt es schon etwas länger. Mir ist er jedoch erst kürzlich aufgefallen. Dort kann man aus diversen Diensten wie Flickr, Twitter oder Formspring, bzw. auch aus RSS-Feeds, eine persönliche Web-Aktivitäten-Übersicht zusammenstellen. Das Interessante daran ist, dass es nicht nur eine billige Linkliste zu den Angeboten ist, sondern dass man sich auch die Inhalte direkt auf der persönlichen Flavors.me-Seite ansehen kann.

Die Art und Weise, wie die Verbindung mit den Diensten realisiert wurde ist sehr benutzerfreundlich, da in aller Regel dazu die APIs der Dienste und vergleichbar simple Services wie RSS genutzt werden.

Auch lässt sich Flavors.me in Bezug auf Struktur, Farben, Hintergrund und Schriftarten umgestalten, ein paar persönliche Informationen können hinzugefügt werden und die üblichen Anknüpfungspunkte ins Social Web wie Embed, Social Bookmarking, etc. fehlen auch nicht.

Es gibt auch eine Premium-Variante, die im Jahr $20 kostet und die einige zusätzliche Optionen im Bereich Gestaltung und persönliche Informationen beinhaltet, sowie die Möglichkeit, die eigene Flavors.me-Seite über eine eigene Domain anzusprechen und sie somit ggf. zur eigenen Website zu machen.

schließen