Pictaculous – Farbpalette aus Bild generieren lassen
Mit Pictaculous lassen sich Farbpalette aus einem Bild generieren. So wurde zum Beispiel die Fünf-Farben-Palette oben in der Grafik auf Basis unseres Netzlogbuch-Logos generiert.
Als Einstiegshilfe in die Gestaltung von Websites ist Pictaculous sicher ein praktisches kleines Tool, um zum Beispiel auf Basis eines Logos oder Fotos gleich mal eine erste Farbgebung zu haben. Richtige Vollblut-Grafiker werden vielleicht die Nase rümpfen, aber davon gibt es ja (leider) nicht so viele.
von Matthias Zellmer
communote – Microblogging fürs eigene Unternehmen
communote ist eine Plattform zur Projektkommunikation. Inspiriert wurden die Macher von communote eindeutig von Twitter, deren Grundprinzipien sie sich abgeschaut und um einige für die Projektarbeit spezifische Funktionen und Methoden erweitert bzw. optimiert haben. So können die einzelnen Nachrichten formatiert werden und es lassen sich ihnen zudem auch Dateien anhängen. Interessant finde ich auch, dass man so genannte Blogs erzeugen kann. Dies sind Bereiche, zu denen die jeweilige Nachricht zugeordnet wird und die auch privat gesetzt, bestimmten Personen oder allen Mitglieder des eigenen communote-Netzwerks zugänglich sein können.
communote basiert zwar auf Web-Technologien und man kann sein communote-Netzwerk auch direkt dort hosten lassen. Doch ist auch die Möglichkeit vorgesehen, dass Ganze auf dem eigenen Server zu hosten.
Für den ersten Eindruck hier noch ein Screencast mit einem Überblick über die Kernfunktionen:
Als eifrigem Twitter-Nutzer ist mir der Gedanke, Microblogging in der Unternehmens- bzw. Projektkommunikation zu nutzen, auch schon mal gekommen. Darum finde ich den Ansatz den communote gewählt hat, auch sehr interessant. Auch das Kosten- bzw. Lizenzierungsmodell finde ich durchaus fair. Die bei communote sind bis zu 10 Nutzer pro Netzwerk generell kostenfrei. Die communote-gehostet Version kostet danach 1 Euro/Monat pro Nutzer und die selbstgehostet geht bei 1000 Euro/Jahr los.
von Matthias Zellmer
sayplus1 – Twitternaher Abstimmungsdienst
Nachdem zunächst tendenziell eher Web-Dienste wie Tinyurl oder Twitpic im Dunstkreis von Twitter auftauchen, die es um etwas erweiterte, dass es von Haus aus nicht mitbrachte, erblicken in letzter Zeit vermehrt Web-Dienste das Licht der digitalen Welt, die einen ganz speziellen Zweck erfüllen und Twitter dabei in irgendeiner Form als Traffic-Vehikel benutzen. Zu diesen Diensten würde ich auch sayplus1 zählen.
Bei sayplus1 kann man so genannte Contests anlegen. Dazu braucht man nur einen Twitter-Account, muss sich einen passenden Hashtag ausdenken und einen Preis. Diesen Preis soll die Person gewinnen, die über sayplus1 und Twitter in einem festgelegten Zeitraum die meisten Stimmen bekommt.
Dazu registriert sayplus1 alle nach einem bestimmten Muster gesendeten Tweets. Das Muster sieht folgendermaßen aus:
+1 @twitteraccount #hashtag
So läuft zum Beispiel gerade ein Contest der Safttante bei dem sich eine Saftbox der Kelterei Walther gewinnen lässt. (Ich habe einfach mal für @tontaube abgestimmt, dann hab ich auch noch Chancen was von dem Saft ab zu bekommen.) Wie man an diesem Beispiel sieht, ist sayplus1 auch für Marketing-Maßnahmen nicht ganz ungeeignet.
Ich jedenfalls bin schon sehr auf den nächsten Web-Dienst gespannt, der sich die Popularität und die Funktionsweise von Twitter zu nutze macht.
von Matthias Zellmer
Formspring.me – Frag mich was
Formspring.me ist wieder so ein Web-Dienst, bei dem sich die Twitter-Geister scheiden. Die einen finden es toll, dass man via Formspring Leuten konkrete Fragen stellen bzw. Fragen von Leuten beantworten kann, die anderen halten es für total bescheuert.
Soll doch jeder selbst entscheiden, wie er diese Möglichkeit findet. Ich jedenfalls finde es mal wieder interessant, mit welcher Kreativität, Menschen sich solche Sachen wie formspring.me einfallen lassen. Zudem ist dies ein weitere Dienst, der ohne Twitter bzw. Facebook wohl nicht funktionieren würde. Denn nur durch die Lebensader “Social Timeline” bekommen die potenziellen Fragesteller überhaupt mit, dass sie dies dort tun können.
Nichtsdestotrotz ist formspring.me wahrscheinlich ziemlich sinnlos. Aber trotzdem irgendwie interessant …
von Matthias Zellmer
PaperC ist Start-up des Jahres 2009
Die Dokumentenplattform für Fachbücher paperC ist von einer Jury im Auftrag von deutsche-startups.de zum Start-up des Jahres 2009 gekürt worden.
Das Konzept ist eigentlich recht einfach. Alle derzeit über 1400 Fachbücher im paperC-Portfolio, kann man als registrierter User komplett kostenlos lesen. Will man mehr, wie etwas ausdrucken, als PDF-Dokument abspeichern oder online mit Notizen und Markierungen versehen, greift das Freemium-Geschäftsmodell der Leipziger paperC-Gründer. Man kann sich dann die betreffende Seite oder Seiten für jeweils 10 Cent pro Seite kaufen und kann dann das zuvor Beschriebene damit tun.
Man meint erst gar nicht, dass so ein Modell funktionieren kann. Aber wie an der Vielzahl der zur Verfügung stehenden Fachbücher zu sehen ist, sind wohl auch die Verlage mit den über paperC zu generierenden Umsätzen zufrieden. Und in Anbetracht des allgemeinen Mangels an funktionierenden Web-Geschäftsmodellen, die der Verlagsbranche zur Verfügung stehen, sollten sich die Verlage mal genau überlegen, zu welchem Mehrwert ihre Produkte über das schlichte Im-Web-Dargestellt-Werden, noch gut sind. Zudem ist paperC auch wieder ein gutes Beispiel, dass die etablierten Medienpakete, wie CDs, Zeitungen und in diesem Fall Bücher, den Nutzern oftmals zu groß sind.
von Matthias Zellmer
Webzeugkoffer

Was ist jetzt eigentlich besser, produktiver, effizienter, effektiver, schöner, erfolgreicher, usability-optimierter oder auch einfach nur webzwonulliger? Blogs, Mircoblogs, Mini-Blogs, Social Networks, Social Media, Social Web, Instant Messenger, Googles Wellen, iPhone, E-Mail oder, oder, oder …
Tagtäglich lese ich in meinem RSS-Reader über Meinungen, Diskussionen und Erkenntnisse, die uns von der neuen, direkt vor unserer Tür stehenden Vormachtstellung von diesem und jenen Tool, Gadget oder Dienst berichten. Doch nur allzu oft kommen mir das so vor wie ein, mir zum Glück noch nicht untergekommener Vergleich in Richtung “ist ein Kühlschrank nützlicher als ein Auto?”.
Doch mit was wir es bei den auf dem Internet aufbauenden Technologien zu tun haben, sind schlichtweg Werkzeuge. Viele stehen in Konkurrenz, zum Teil auch ungewollt und auch oft nur teilweise. Einige ergänzen sich und andere nicht. Und was noch hinzukommt, bei jedem Nutzer ist die eingesetzte Kombination der Werkzeuge unterschiedlich. Viele stehen auch in Konkurrenz zu nicht internet-basierten Werkzeugen oder Medien. So kann ein Instant Messanger mit Videofunktion in Konkurrenz mit einem Auto stehen, wenn dadurch Autofahrten vermieden werden. Und so kann Twitter in Konkurrenz mit dem Mobiltelefon stehen, wenn eine Direct Message statt einer SMS schickt.
Jedoch fahren viele Menschen weiterhin Auto und schreiben SMS. Diese Konkurrenz ist im Prinzip eine Erweiterung des Spektrums. Allerdings bedeutet auch jede Spektrumserweiterung, dass es auf den jeweiligen Märkten enger wird. Aber das ist dann wiederum ein anderes Thema.
Es bleibt also nur, für sich persönlich zu schauen, welche Tools man aus dem “Webzeugkoffer” man in welchen Situationen auspacken und nutzen will. Und eins noch: In Ermangelung eines Hammers, habe ich auch schon mal einen Nagel mit eine Zange eingeschlagen … ging auch.
von Matthias Zellmer
Vidcast: Was ist nun eigentlich Googles Chrome OS?
von Matthias Zellmer
Putpat – personalisiertes Musikfernsehen
Am Wochenende habe ich eine Einladung zum Beta-Test von Putpat abstauben können. Putpat ist im Prinzip MTV2.0 … oder will es mal werden. MTV, weil Musiksender und 2.0 weil personalisierbar.
Mein erster Eindruck ist schon mal ziemlich gut. Nach der Anmeldung fragt Putpat einen nach seinen Lieblingsinterpreten. Je mehr Zeit man sich dafür nimmt, desto besser soll anschließend die Musikauswahl passen, die in seinem persönlichen Channel automatisch gespielt. Neben dem eigenen Channel, gibt es dann noch einige andere, wie zum Beispiel Charts, 2Rock oder Jazzting.tv.
Die Aufmachung von Putpat gefällt mir übrigens ausgesprochen gut. Lässt man es einfach nur laufen, wird großflächig einfach nur das jeweilige Video abgespielt:

Doch lässt sich mit einer einfachen Bewegung der Maus einiges aus dem System rauskitzeln. Da lassen sich unter anderem die Lieder bewerten und damit die automatische Auswahl optimieren, Channels wechseln, Infos zu den Interpreten ansehen und persönliche Einstellungen vornehmen.

Die Darstellung bei Putpat ist komplett Flash-basiert. Und es ist mehr als deutlich, dass Putpat eindeutig für das internetfähige Mediacenter im Wohnzimmer konzipiert wurde … alles ist auf eine große Darstellung ausgelegt. Aber es gibt auch die Darstellungsvariante eines Miniplayers und auf meinem großen Monitor kommt es auch schon ganz gut rüber.
Ganz klassisch kommt jedoch ein Teil des Geschäftsmodells daher. Ab und an kommt zwischen zwei Videos eine Werbeeinblendung. Zumindest ist es wohl so geplant. Bei mir kam bisher nur ein schwarzer Bildschirm mit dem kleinen Vermerk “Werbung” dran. Es gibt aber auch eine Affiliate-Lösung, mittels der man die Titel bei Amazon kaufen kann.
Nach den ersten Minuten gefällt mir Putpat. Zwar ist die Qualität der Videos nur okay … weit weg von HD. Und auch die automatisch auf meinen Geschmack optimierte Musikauswahl ist ein wenig einseitig. Das liegt wahrscheinlich daran, dass das Videoangebot noch nicht so umfangreich ist. Doch kann ich mir gut vorstellen, dass Putpat sich zu einer ernsthaften Alternative zu MTV, VIVA und Co mausern könnte. Wenn auch jetzt einiges noch ziemlich beta ist …
von Matthias Zellmer
oneforty – Webverzeichnis für Twitter-Apps
Ich frage mich gerade, ob Twitter ohne die vielen, es erweiternden Programme und Web-Anwendungen nur die Hälfte oder noch weniger Wert wäre. Ist ja auch egal. Denn klar ist, dass Web-Apps wie bit.ly und Twitpic Twitter um zentrale Funktionen erweitern und Plattform-Apps wie Tweetie fürs iPhone oder twhirl für Desktops die “Use Experience” von Twitter deutlich steigern.
Darum ist das Twitter-App-Verzeichnis oneforty auch ein absolutes Muss für alle Twitterianer. Denn dort findet man zahlreiche Twitter-Apps … nach Plattform, Popularität oder Anwendungszweck sortiert und ausführlich beschrieben, sowie durch anderer Nutzer bewertet und kommentiert.
Eine tolle Website! Und die SaftTante Kirstin Walther … bei der ich den Tipp gefunden habe … hat völlig recht, wenn sie im Bezug auf oneforty von einer Stöbergarantie schreibt.
von Matthias Zellmer
FakeWhale – Fake Tweets
Auf fakewhale.com können Tweets im Namen anderer verfasst werden.
Man gibt lediglich den Twitter-Namen der Person ein, in deren Namen ein Tweet gepostet werden soll, und – wie sollte es anders sein – 140 Zeichen Text. FakeWhale zieht sich dann automatisch Namen, den Avatar und das Hintergrundbild des entsprechenden Users und fertig ist die twitter-Täuschung. Auf der Detail-Ansicht des Tweets wird dann allerdings schnell klar, dass es sich um einen Fake handelt:
(Danke Matthias, dass ich Deinen Account als Anschauungsobjekt nutzen durfte …)
Die Fake-Tweets sind nicht Teil der twitter-Timeline – was ja auch fatal wäre. Über einen ReTweet allerdings, für den gleich ein entsprechender Link bereit steht, können sie ihren Weg dorthin finden.
Protected Accounts können übrigens nicht gefakewhaled werden.
via theNextWeb.com
von Katrin Schneider









