&! … andbang – Projektverwaltung im Team

Zum Start ins neue Jahr gibt es an dieser Stelle mal wieder einen Tipp für ein Web-Tool, dass die Zusammenarbeit in Teams befördern möchte. Ich bin darauf aufmerksam geworden, weil mir die Namensgebung irgendwie gefallen hat: &!

Die Domain zu diesem Kollaborationstool verrät, wie sich dieser Name ausspricht: andbang.com.

Auf den zweiten Blick gefällt mir auch die Philosophie, die die Macher von &! auf ihrer Website propagieren. Da steht u.a.:

Meetings strangle productivity.

Etwas weniger grausam ausgedrückt, wollen uns die Leute von &! darauf hinweisen, dass Meetings den Arbeitsflow unterbrechen bzw. oft sogar abbrechen.

Nobody gets in the zone with more email.

Diese Aussage passt wunderbar zu der Meldung über Atos … also der Firma, die mittelfristig auf die Nutzung von E-Mail verzichten will, da es inzwischen geeignetere Wege gibt, wie man im Team kommunizieren kann.

Nagging is a drag for everyone involved.

Nörgeln nervt … die Nörgler selbst, wie auch die, die die Nörgeleien abbekommen. Japp, dass stimmt!

Wer diesen Erkenntnissen zustimmen kann und noch ein Tool für die Zusammenarbeit in einem Team sucht, sollte sich jetzt mal &! ansehen. Zwei Wochen lang, kann man das Tool kostenfrei testen. Für Zweierteams ist es generell kostenfrei und wer es längerfristig und für größere Teams einsetzten will, zahlt $10 im Monat.

Gefunden bei web2null.de

03. Januar 2012
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

SeeFlik – zukünftige Star-Filmemacher entdecken

Die Tage werden kürzer und draußen wird es immer frostiger. Was liegt da näher, als sich am kommenden Wochenende ein bisschen bei SeeFlik durch die zum Teil sehr gelungenen Arbeiten von Filmstudenten zu klicken? Auf SeeFlik können diese nämlich ihre Werke präsentieren. Das große Ziel wird dabei sein, entdeckt werden. Das näherliegend: In einem der auf SeeFlik ausgetragenen Wettbewerbe ein bisschen Kohle zu gewinnen.

Pinterest – die digitale Bilder-Pinnwand

Wieder so ein Web-Dienst, der nur eine Sache kann. Bei Pinterest ist dies, Bilder an eine Art digitale Pinnwand zu posten und diese so mit anderen zu teilen. Dies dann natürlich voll Social … mit Like-, Embed- und Share-Funktionen.

Pinterest errinnert mich an Dienste wie Tumblr und Posterous, mit dem Unterschied, dass Pinterest lediglich auf das Verteilen von Bildern ausgelegt ist; bei den beiden Mikroblogging-Plattformen z.B. auch Texte, Links, Video- und Audiodateien veröffentlichen werden können.

Pinterest macht vor allem beim Stöbern Spaß. Probiert es mal aus, es gibt dort immer allerhand zu entdecken.

PinDone – Der Aufgaben-Erlediger-Dienst

Fast hätte ich über die Meldung von Web2Null in meinem RSS-Reader drüber weg gelesen, weil ich dachte, dass es sich bei PinDone um einen weiteren Online-Task-Manager handelt. Aber PinDone ist keine weitere Aufgaben-Gedächtnisstütze mit Multi-Synchronisier- und Erinnerungsfunktion. Hier kann man seine Aufgaben einstellen, um sie von anderen erledigen zu lassen … und das durchaus gegen Bezahlung. Ein interessantes Konzept, oder?!!

Wonderlandmovies – personalisierbare Videos

Vor ein paar Jahren ging Land auf, Land ab in den Büros ein Online-Angebot des Playboys um, bei dem man ein Foto eines Gesichts hochladen und einen Namen angeben konnte, und diese dann in ein harmloses erotisches Video eingebaut wurde. Diese konnte man dann direkt ansehen und verteilen.

Diese Art von Marketing hat inzwischen Schule gemacht und es gibt inzwischen immer mehr Angebote dieser Art. Ein Ort an dem solche Angebote aufgelistet werden, ist Wonderlandmovies. Dort findet man auch wieder personalisierbare Videos von Playboy wieder, aber auch von anderen Marken/Firmen/Künstler. Wonderlandmovies bietet aber auch an, interessierte Kunden bei der Realisierung viraler Videoaktionen zu unterstützen.

CopyPasteCharacter – kleiner Helfer im Social Media Dschungel

Früher konnte ich mal von eine ganze Reihe an Sonderzeichen, das auf ihrer Unicode-Nummer basierende Tastaturkürzel auswendig. Alt+0133 steht demnach z.B. für das Satzzeichen Auslassungspunkte („…“). Inzwischen habe ich einen Mac und da muss ich jetzt für die Auslassungspunkte nur noch alt+. drücken.

Doch auch wenn ich inzwischen für meine Lieblingssonderzeichen weiß, wie ich sie bequem über simple Tastaturkürzel erzeuge, ist dies doch nicht mit allen Sonderzeichen möglich (oder mir zumindest nicht bekannt), die man sich auf copypastecharacter.com per Mausklick in den Zwischenspeicher holen kann. Was diesen Web-Dienst zu einem netten kleiner Helfer im Social Media Dschungel macht.

Bei Flattr kann man jetzt auch nur kassieren

Wie Peter Sunde von Flattr kürzlich auf der re:publica angekündigt hat, gibt es den Social-Payment-Service jetzt nicht nur auch in einer deutschen Sprachversion, sondern auch als “Nur-Einnahmequelle”. Konnte man bisher nur etwas via Flattr einnehmen, wenn man zugleich auch seinen finanziellen Beitrag am Flattr-System zusteuerte, wird es ab Mai auch möglich sein, nur zu kassieren.

Weiter hat Sunde auf der re:publica auch angekündigt, dass es bald die Möglichkeit geben soll, offline z.B. via QR-Code zu flattrn. Ich bin ja schon mal sehr gespannt, wann ich den ersten Straßenmusiker mit einem QR-Code im Gitarrenkoffer sehe.

about.me – Neuer “Hier bin ich und ich bin überall” Webdienst

Reputations- und Identitätsmanagement sind im Social Web wichtige Sachen. Darum tummeln sich in diesem Segment einige Web-Angebote, wie etwa claimID, Google Profiles oder nun auch neu: about.me.

Inhaltlich bietet about.me meiner Ansicht nach nicht viel Neues: Name, Bio, Links und Anbindung an diverse Dienste wie Twitter oder Flickr etc. Doch von den Gestaltungsmöglichkeiten her gefällt mir about.me richtig gut. Die Idee mit der großflächigen Hintergrundgrafik war mir sofort sympathisch und auch die Möglichkeiten zur Auswahl und farblichen Gestaltung der Schriften gefallen mir gut.

Infografik: flattr vor allem in Deutschland beliebt

Diese interessante Grafik zu Nutzung des Social Payment Diensts flattr habe ich bei medienrauschen.de entdeckt. Daraus geht hervor, dass der aus Schweden stammende Bezahldienst für Inhalte im Web vor allem in Deutschland wird gerne genutzt. Wie in einem früheren Beitrag schon beschrieben, ist die Bezahlung mit flattr ist rein freiwillig und interessanterweise ist taz.de, die Online-Ausgabe der genossenschaftlichen die tageszeitung, die Nachrichtenquelle, die weltweit am meisten Umsatz mit flattr generieren kann.

Diaspora – Erste Eindrücke

Als Gegenentwurf zu Facebook oder gar als dessen “Killer”, hat das US-amerikanisch Startup Diaspora in diesem Sommer für reichlich Aufmerksamkeit gesorgt. Der Wunsch dem zentralisierten Facebook etwas entgegenzusetzen, ist so groß, dass die ursprünglich auf 10.000US-$ abzielende Spendenkampagne für die Entwicklung von Diaspora, schlussendlich mehr als 200.000US-$ einbrachte.

Seit dem 23. November 2010 ist Diaspora in der Alpha-Version verfügbar und die ersten unabhängigen Server laufen. Ein erster Eindruck macht klar, dass Diaspora bisher vor allem Grundlagenarbeit für die dezentrale Vernetzung geleistet hat. Dies spiegelt auch ein Dialog wieder, denn Sascha Lobo und Markus Angermeier kürzlich in Diaspora selbst geführt haben:

Für den für Facebook, aber auch Twitter typischen Austausch von Nachrichten und Bildern scheint es also in Ansätzen durchaus schon geeignet. Eine wesentlich darüber hinausgehende Funktionalität steht derzeit jedoch noch nicht im Fokus der Arbeiten der Diaspora-Gründer und soll auch explizit via sogenannter Add-Ons von einer freien Entwicklergemeinde beigesteuert werden.

Nun ist Diaspora in einer allerersten Version online und auch wenn es noch, wie nicht anders zu erwarten war, voller Fehler und von geringem Funktionsumfang ist, muss ich Markus Angermeier beipflichten, die freie Lizenz und die Selbsthostbarkeit bzw. freie Providerswahl, ist für das Social Networking im Allgemeine ein riesen Ding. Ich würde mich nicht wundern, wenn wir von Diaspora noch sehr viel hören würden.

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