Kundenkommunikation via getsatisfaction.com
Die Idee hinter Get Satisfaction ist simple, aber gut: Man entwickle ein Plattform für die Kunden-/Unternehmenskommunikation und zwar auf Basis von Communitys. Mich erinnert das ein bisschen an Abgeordnetenwatch.
In beiden Fällen könnte man argumentieren, dass es doch sowieso problemlos möglich ist, in dem einen Fall mit einem Unternehmen oder im anderen Fall mit einem Abgeordneten in Kontakt zu treten. Aber in beiden Fällen liefert der neutrale und öffentlich Ort, an dem die Kommunikation stattfindet, den entscheidenden Unterschied. Beide Kommunikationsparteien sind nun deutlicher auf Augenhöhe.
Ich habe gerade noch ergooglet, dass es mit reqorder auch eine deutschen Ableger von Get Satisfaction gibt.
von Matthias Zellmer
Maschineller Web2.0 Selbstmord
Laut der Web 2.0 Suicide Machine Website soll man ja 9 Stunden und 35 Minuten brauchen, um “Digitalen Selbstmord” zu begehen, d.h. sich aus solchen Social Networks wie Facebook, Twitter und Co. zu löschen. Viel zu lange! Darum bietet die Web 2.0 Suicide Machine auch an, es in 52 Minuten zu machen.
Wers mag … mein Ding wäre es nicht. Ich habe nämlich 420815 Minuten gebraucht, um mein ganzes soziales Web2.0-Netzwerk aufzubauen ;-)
via netzpolitik.org
von Matthias Zellmer
Roomle – Online den Architekten spielen
Wir bauen. Und im Vorfeld konnte ich meine Vorstellungen, wie ich mir das Badezimmer vorstelle, irgendwie nicht richtig rüberbringen. Also machte ich mich auf die Suche nach einem Programm oder Tool, mit dem ich das Badezimmer mal kurz skizzieren konnte. Dabei bin ich auf Roomle gestoßen.
Roomle ist ein einfaches, aber gut funktionierende Online-Tool, mit dem man den Freizeit-Architekten spielen kann. Es ist sicher weit weg von professionellen Programmen, aber trotzdem sehr praktisch, wenn man mal eine einfach Skizze von einem oder mehreren Räumen braucht.
Mit Roomle lassen sich Räume mit Fenstern, Türen und Treppen versehen, mit Gerätschaften, Möbeln und Einrichtungsgegenständen bestücken und dann auch noch in einer einfachen 3D-Ansicht im Raum betrachten. Einfach, aber schlicht … und somit für einfache Skizzen durchaus gut geeignet.
von Matthias Zellmer
embed.ly – Die Einbinde-API
Vor genau einer Woche habe ich hier vom oEmbed-Format berichtet. Dieses Format macht sich der Einbinde-Dienst embed.ly zu nutze, um eine API zur Verfügung zu stellen, die das Einbinden von Bildern, Videos sonstigen Rich-Media-Datentypen von Dutzenden von Web-Diensten wie Youtube, Flickr oder Twitter zugänglich zu machen.
Derzeit sind es 112 Dienste, die die embed.ly-API einbindet. Wer sich für die Nutzung der API interessiert bzw. tiefer in die Materie einsteigen möchte, sollte sich mal die umfangreiche Dokumentation zu Gemüte führen. Darin erfährt man alles über die Methoden und Parameter von embed.ly, findet Beispiele und Hintergrundinformationen.
von Matthias Zellmer
Flavors.me – Übersicht der persönlichen Web-Aktiviäten
Den Dienst Flavors.me gibt es schon etwas länger. Mir ist er jedoch erst kürzlich aufgefallen. Dort kann man aus diversen Diensten wie Flickr, Twitter oder Formspring, bzw. auch aus RSS-Feeds, eine persönliche Web-Aktivitäten-Übersicht zusammenstellen. Das Interessante daran ist, dass es nicht nur eine billige Linkliste zu den Angeboten ist, sondern dass man sich auch die Inhalte direkt auf der persönlichen Flavors.me-Seite ansehen kann.
Die Art und Weise, wie die Verbindung mit den Diensten realisiert wurde ist sehr benutzerfreundlich, da in aller Regel dazu die APIs der Dienste und vergleichbar simple Services wie RSS genutzt werden.
Auch lässt sich Flavors.me in Bezug auf Struktur, Farben, Hintergrund und Schriftarten umgestalten, ein paar persönliche Informationen können hinzugefügt werden und die üblichen Anknüpfungspunkte ins Social Web wie Embed, Social Bookmarking, etc. fehlen auch nicht.
Es gibt auch eine Premium-Variante, die im Jahr $20 kostet und die einige zusätzliche Optionen im Bereich Gestaltung und persönliche Informationen beinhaltet, sowie die Möglichkeit, die eigene Flavors.me-Seite über eine eigene Domain anzusprechen und sie somit ggf. zur eigenen Website zu machen.
von Matthias Zellmer
Altersfreigabe für Websites
We have completed a scan of this website. We have given this site an age rating of 7. Our system is not 100% Fool Proof.
Dies sagt der Web-Dienst Website Age Ratings derzeit über das Netzlogbuch. Da musste ich spontan erst mal an das sagenhafte Douglas Adams Zitat
A common mistake people make when trying to design something completely foolproof is to underestimate the ingenuity of complete fools.
denken. Und leider habe beide auch recht, denn bei einem spontanen Test wurde eine bekannte Porno-Clips-Website mit der Altersfreigabe “0+” eingestuft. Aber im Prinzip finde ich die Idee hinter Website Age Ratings erst mal ziemlich gut. Eine unabhängige Stelle bewertet die einzelnen Websites dieser Welt im Bezug auf ihre Tauglichkeit für Netz-Nutzer der unterschiedlichen Alterstufen.
Um die Freigabe einer beliebigen Website zu checken, gibt man auf siteageratings.com oben rechts die URL der Website ein und bekommt dann eine Seite mit der aktuellen Auswertung der Website angezeigt. Zudem ist es möglich, sich die aktuelle Alterfreigabe-Einstufung nach Website Age Ratings auf der eigenen Website anzeigen zu lassen. Wie bei uns gerade in der Sidebar rechts unten zu sehen ist. Hierzu kann man sich auf der Startseite von Website Age Ratings einen entsprechenden Code zum Einbinden generieren lassen.
via web2null.de
von Matthias Zellmer
relevANTS – die Deine-Nachrichten-Ameisen
Die Ameisen von relevANTS sind fleißige Tierchen, die ständig über 50 Nachrichtenquellen im Internet durchforsten und mit den Interessen und Schwerpunkten ihrer einzelnen Nutzern abgleichen. Sie verwenden dazu einen speziellen Algorithmus, den man selbst beim Überfliegen der Nachrichten-Auflistung trainiert. “Interessiert mich” bzw. “Uninteressant” sind hier die Kriterien, die das Futter für die fleißigen Ameisen-Algorithmen darstellen. Zusätzlich lassen sich aber auch die einzelnen Nachrichtenquellen trainieren und so die für einen selbst nicht relevanten Nachrichten herausfiltern.
Die ganze Sache ist schick gemacht und soll auch im Alltag hilfreich sein. Möchte man relevANTS regelmäßig nutzen, macht es Sinn sich einen Account dort einzurichten. Wer es mal austesten möchte, kann dies im relevANTS-Testcenter tun. Und wer nicht ständig auf der relevANTS-Website vorbei surfen möchte, kann sich seine personalisierten News auch von den Ameisen zu seinem RSS-Reader oder als Windows-Widget auf den Desktop bringen lassen.
von Matthias Zellmer
Twingdings – Sonderzeichen-Twittern
Mit Hilfe von Twingdings kann man schnell und leicht Tweets mit twitterbaren Sonderzeichen erzeugen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Ein kleiner Spaß für Twitterer, denen Nur-Text nicht ausreicht. Aber Vorsicht! Es gibt immer Nörgler, die sowas nicht mögen und Twitter-Clients, die diese Sonderzeichen (zum Teil) nicht unterstützen.
von Matthias Zellmer
Twitter als Flohmarkt
Stelle mir gerade die Frage, zu was Twitter denn noch alles zu gebrauchen sein wird? Jetzt gibt es mit TFM eine Art Flohmarkt, der auf Twitter basiert. Einfach eine Twitter-Nachricht an @tfm schicken und warten, ob jemand darauf reagiert. Wenn ja: Schön! Wenn nein: Auch nix verloren. Irgendwie werde ich dabei das Gefühl nicht los, dass das Web immer “fluffiger” wird.
von Matthias Zellmer
Mitfahrgelegenheit für Dinge
Es ist noch nicht so lange her, da hätte ein Freund von mir sowas gebraucht … eine Mitfahrgelegenheit für Dinge (in seinem Fall ein Geweih). Hätte er damals nochplatz.de gekannt, dann hätte er sich vielleicht viel Zeit, Ärger und ggf. auch Geld sparen können.
Aber was ist das überhaupt “nochPlatz” ?
NochPlatz ist ein Portal zur Vermittlung von Umzugs-, Transport- und Mitfahrmöglichkeiten. Ziel dieses Portal ist es Menschen mit gleichen Bedürfnissen gleichen Problemen und Zielen zusammen zu bringen um gemeinsam einen gegenseitigen Nutzen zu haben.
Hört sich doch nett an, oder?!
von Matthias Zellmer









