Highslide JS – Lightbox-Alternativen

Highslide JS ist eine Open Source Galerie-Bibliothek auf Basis von JavaScript. Sie bietet mehrere schicke Lightbox-Alternativen zu den ungeliebten Pop-ups einspunktnulliger Tage.

Sehr schön: Highslide JS bringt seinen eigenen Fallback-Mechanismus schon mit. Das heißt, ist der Browser mit dem die Bilder betrachtet werden sollen, nicht JavaScript-fähig oder wurde es deaktiviert, legen sich die Großansichten nicht über die Galerie-Ansicht, sondern werden einfach als Grafik angezeigt. Somit sind die Lightboxen aus der Highslide-Bibliothek sogar in barrierefreien Web-Angeboten einsetzbar.

Via Gratisscript

Screenshots für Browsertests

Jeder Web-Entwickler hat sich sicher einige Browser in den verschiedensten Versionen und auf unterschiedlichsten Betriebssystemen installiert, um die umgesetzen Webseiten zu testen. Doch irgendeine Version fehlt immer.

Hier hilft browsershots.org. Bei diesem kostenlosen Webdienst kann man sich für die Betriebssysteme Linux, Windows, Mac OS und BSD Screenshots von den unterschiedlichsten Browsern bestellen.

Microsoft Photosynth für alle

Photosynth ist schon länger als eine Anwendung bekannt, bei der aus vielen Einzelbildern ein Panoramabild zusammengesetzt wird, durch das man sich dann frei bewegen kann. Die Bilder werden dabei nicht verbogen, um sie zusammenzufügen, sondern an den Stellen zusammengesetzt, an denen Überlappungen vorhanden sind. So schafft Photosynth mehr oder minder räumliche Panoramen. Für jedes Synthy (so werden die Panoramen genannt) wird prozentual angezeigt, wie vollständig die zugehörige Bildersammlung ist.

Nun hat Microsoft seinen Panoramendienst Photosynth in eine interaktive Web-Anwendung verwandelt. Bisher konnten User lediglich einige Panoramen betrachten, die von Microsoft zur Verfügung gestellt wurden. Jetzt kann jeder selbst Panoramen erstellen.

Microsoft empfiehlt, Panoramen aus Bildersammlungen von 20 bis 200 sich überlappenden Bildern zu erstellen. Dafür stehen jedem User vorerst 20GB Online-Speicher zur Verfügung.

Voraussetzungen für die Nutzung von Photosynth ist als Betriebssystems Windows XP oder Vista und als Browser Internet Explorer 7 oder Firefox ab Version 2. Außerdem muss das Photosynth Browser-Plug-In installiert werden, um den Dienst nutzen zu können.

Ich finde den Dienst schon irgendwie beeindruckend. Auch wenn er bei mir recht langsam funktioniert – woran bestimmt aber auch mein Rechner und dessen grafische Kapazitäten Schuld sind.
Aber einige Dinge vermisse ich noch:

  • die Lokalisierung der einzelnen Panoramen auf einer Karte oder ähnliches
  • die Möglichkeit, bereits vorhandene Panoramen durch eigene Bilder ergänzen zu können

Bleibt abzuwarten, ob sich diesbezüglich noch etwas tut …

via heise.de

Noch am Rande: Nicht nur Startups, sondern auch global Playern wie Microsoft passiert es, dass nach dem Launch eines Services die Server in die Knie gehen… (via techcrunch.com)

Qualitätssicherung

Logo PHP Magazin

Im PHP-Magazin-Sonderteil “Security und QA” der Ausgabe 3.2008 habe ich in dem Artikel, der sich mit eXtreme Programming beschäftigt, einen interessanten Abschnitt über Qualität gelesen, der die Frage aufwirft, “Aber was bedeutet Qualität eigentlich genau?”. Darin wird auch kurz auf die zwei grundsätzlich unterschiedlichen Herangehensweisen und Methodiken im Bezug auf die Erlangung von Qualität eingegangen:

Zum einen Qualitätssicherung (Quality Assurance, QA) und zum anderen Qualitätskontrolle (Quality control, QC). QA beginnt direkt mit dem Projekt und begleitet den kompletten Zyklus, wohingegen QC die Qualität des fertigen Produkts prüft und bewertet.

Was sich so selbstverständlich anhört, macht aber oft den Unterschied zwischen einer alibi-mäßigen Sicherung der Produkt-Qualität, die ausschließlich am Ende testet, ggf. sogar ein Bug zum Feature erklärt und einer Qualitätserlangung, die in den kompletten Entwicklungsprozess integriert ist.

03. Juli 2008
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Studie: Mobile muss es einfach sein

Eine Studie von IBM bestätigt wohl, was ich immer dann auch bemerke, wenn ich mit meinem Handy irgendwelche Internet-Dienste wie E-Mail oder das Web nutze: Dann muss es schlichtweg einfach funktionieren.

Zum einen weil es immer noch recht kostenintensiv ist, wenn man derzeit mobil ins Netz geht … was sich hoffentlich bald ändert … und zum anderen, weil es trotz iPhone und Co. noch kaum ganzheitlich überzeugende und alltagstaugliche Eingabemöglichkeit gibt, wenn man z.B. auf dem Heimweg in der S-Bahn mal schnell eine Mail schreiben möchte oder ein Bestellung in einem Online-Shop tätigen möchte.

Laut Digital:next gibt es jedoch noch ein weiteres Problem im Bezug auf mobile Endgeräte:

Ein großes Problem bei der Bereitstellung von Inhalten ist vor allem aber die Vielzahl an Betriebssystemen und unterschiedlichen Endgeräten, weil die Nutzer eine möglichst einfache Anwendung der Inhalte wünschen. Daher sollten künftig nicht mehr die Anforderungen des Geräts, sondern die Anforderungen des anzubietenden Dienstes im Mittelpunkt der Soft- und Hardware-Entwicklung stehen. Die wichtigsten Kriterien für die mobilen Märkte der Zukunft seien aber vor allem ein günstiger Zugang mit einem günstigen Endgerät.

Allgemein muss man aber sagen, dass das Web weiter von der recht eingleisigen Ausrichtung auf die Ein-und Ausgabe am Rechner mit Tastatur und Monitor weg kommen sollte bzw. muss. Hier hilft schon mal die strikte Einhaltung des Paradigmas von der Trennung von Layout, Verhalten und Inhalten. So können mobile Dienste auf den Inhalten aufsetzen und nicht nur angepasste Layouts anbieten, sondern auch eine angepasste Nutzungslogik. Insgesamt ist dies vor allem eine Herausforderung an die Menschen, die Informationssysteme konzipieren und entwickeln.

Entwickler-Bibliothek von Google

Google Code

heise online meldet:

Google hat in seinem Entwicklerbereich code.google.com eine Bibliothek für Web-Entwickler eingerichtet. Bei Google Doctype soll eine Enzyklopädie des “offenen Webs” entstehen, also eine Referenz zu “HTML, JavaScript, CSS, und mehr”. Als Grund, der Masse der Nachschlagewerke für Web-Entwickler ein weiteres hinzuzufügen, gibt Google an, dass die bestehenden Quellen den eigenen Bedürfnissen nicht genau entsprachen. So seien viele der anderen Referenzen “in Stein gemeißelt”, also einmal geschrieben und dann nie aktualisiert worden.

Kernstück der Entwickler-Bibliothek ist somit auch ein Wiki, welchem durch die Mitarbeit von Web-Entwicklern Leben eingehaucht werden soll. Die Inhalte der Bibliothek stehen dann unter einer Creative-Commons-Lizenz.

Bin mal gespannt, ob sich dieses Wiki etabliert. Google ist ja zumindest dafür bekannt, dass die sich für guten und sauberen Code im Web stark machen.

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