PaperC ist Start-up des Jahres 2009
Die Dokumentenplattform für Fachbücher paperC ist von einer Jury im Auftrag von deutsche-startups.de zum Start-up des Jahres 2009 gekürt worden.
Das Konzept ist eigentlich recht einfach. Alle derzeit über 1400 Fachbücher im paperC-Portfolio, kann man als registrierter User komplett kostenlos lesen. Will man mehr, wie etwas ausdrucken, als PDF-Dokument abspeichern oder online mit Notizen und Markierungen versehen, greift das Freemium-Geschäftsmodell der Leipziger paperC-Gründer. Man kann sich dann die betreffende Seite oder Seiten für jeweils 10 Cent pro Seite kaufen und kann dann das zuvor Beschriebene damit tun.
Man meint erst gar nicht, dass so ein Modell funktionieren kann. Aber wie an der Vielzahl der zur Verfügung stehenden Fachbücher zu sehen ist, sind wohl auch die Verlage mit den über paperC zu generierenden Umsätzen zufrieden. Und in Anbetracht des allgemeinen Mangels an funktionierenden Web-Geschäftsmodellen, die der Verlagsbranche zur Verfügung stehen, sollten sich die Verlage mal genau überlegen, zu welchem Mehrwert ihre Produkte über das schlichte Im-Web-Dargestellt-Werden, noch gut sind. Zudem ist paperC auch wieder ein gutes Beispiel, dass die etablierten Medienpakete, wie CDs, Zeitungen und in diesem Fall Bücher, den Nutzern oftmals zu groß sind.
von Matthias Zellmer
Putpat – personalisiertes Musikfernsehen
Am Wochenende habe ich eine Einladung zum Beta-Test von Putpat abstauben können. Putpat ist im Prinzip MTV2.0 … oder will es mal werden. MTV, weil Musiksender und 2.0 weil personalisierbar.
Mein erster Eindruck ist schon mal ziemlich gut. Nach der Anmeldung fragt Putpat einen nach seinen Lieblingsinterpreten. Je mehr Zeit man sich dafür nimmt, desto besser soll anschließend die Musikauswahl passen, die in seinem persönlichen Channel automatisch gespielt. Neben dem eigenen Channel, gibt es dann noch einige andere, wie zum Beispiel Charts, 2Rock oder Jazzting.tv.
Die Aufmachung von Putpat gefällt mir übrigens ausgesprochen gut. Lässt man es einfach nur laufen, wird großflächig einfach nur das jeweilige Video abgespielt:

Doch lässt sich mit einer einfachen Bewegung der Maus einiges aus dem System rauskitzeln. Da lassen sich unter anderem die Lieder bewerten und damit die automatische Auswahl optimieren, Channels wechseln, Infos zu den Interpreten ansehen und persönliche Einstellungen vornehmen.

Die Darstellung bei Putpat ist komplett Flash-basiert. Und es ist mehr als deutlich, dass Putpat eindeutig für das internetfähige Mediacenter im Wohnzimmer konzipiert wurde … alles ist auf eine große Darstellung ausgelegt. Aber es gibt auch die Darstellungsvariante eines Miniplayers und auf meinem großen Monitor kommt es auch schon ganz gut rüber.
Ganz klassisch kommt jedoch ein Teil des Geschäftsmodells daher. Ab und an kommt zwischen zwei Videos eine Werbeeinblendung. Zumindest ist es wohl so geplant. Bei mir kam bisher nur ein schwarzer Bildschirm mit dem kleinen Vermerk “Werbung” dran. Es gibt aber auch eine Affiliate-Lösung, mittels der man die Titel bei Amazon kaufen kann.
Nach den ersten Minuten gefällt mir Putpat. Zwar ist die Qualität der Videos nur okay … weit weg von HD. Und auch die automatisch auf meinen Geschmack optimierte Musikauswahl ist ein wenig einseitig. Das liegt wahrscheinlich daran, dass das Videoangebot noch nicht so umfangreich ist. Doch kann ich mir gut vorstellen, dass Putpat sich zu einer ernsthaften Alternative zu MTV, VIVA und Co mausern könnte. Wenn auch jetzt einiges noch ziemlich beta ist …
von Matthias Zellmer
Wie IKEA Facebook als Werbeplattform enterte
Via CarolinN@twitter
von Matthias Zellmer
Professor Peter Kruse über die Revolution 2.0
Der Mann sieht gar nicht aus wie ein Digital Native. Zum Glück. Vielleicht hören Professor Peter Kruse dann auch mal Leute, zu die das ganze Social Networking Zeugs für total überbewertet halten. Denn er erklärt plausibel, warum die Netzwerkkultur die Gesellschaft fundamental verändern wird.
Die zum Vortrag gehörenden Folien gibt es hier:
Gefunden im Projektmanagement Blog
von Matthias Zellmer
Via Google-Konto anmelden
Eine weitere Hürde zur Vereinfachung der Web-Welt ist genommen. Jetzt kann man sich auch mit seinem Google-Konto bei anderen Diensten anmelden.
Die Idee ist nicht neu. Initiativen wie openID gibt es schon seit Jahren und andere namhafte Unternehmen wie Yahoo und Facebook bieten die Möglichkeit, sich nicht explizit bei jedem neuen Web-Dienst anmelden zu müssen, auch schon länger an. Statt dessen kann man einfach einen seiner bestehenden Accounts bei einem der unterstützten Anbieter bzw. Dienste nutzen.
Ein Beispiel für einen Web-Dienst, bei dem man sich neuerdings via Google-Konto anmelden kann, ist der Meta-Adressbuch-Dienst Plaxo. Dort ist es allerdings auch möglich, sich über seinen Yahoo-Account oder auch über eine openID anzumelden.
Diese Art sich bei einem neuen Dienst anzumelden, hat vor allem zwei Vorteile. Zum einen muss man sich weniger Zugangsdaten merken, und zum anderen liegen die eigenen personenbezogenen Daten nur noch bei einem Anbieter. Beziehungsweise bei einem Anbieter weniger …
von Matthias Zellmer



















