WE-Musik: Richie Havens
Interpret: Richie Havens
Stück: Freedom
Infos: Offizielle Website und Wikipedia
Warum nur?
Kürzlich hatte das legendäre Woodstock-Festival ja sein 40. Jubiläum. Im Rahmen dessen wurde natürlich auch mal wieder der Woodstock-Film im Fernsehen gezeigt. Mein eindeutiger Favorit bei den gezeigten Auftritten ist der von Richie Havens. Da kommt eine Energie rüber … Hammer!
von Matthias Zellmer
Mit Shorty den eigenen URL-Verkürzungsdienst betreiben
Wem die technischen Voraussetzungen gegeben sind, kann mittels Shorty seinen eigenen URL-Verkürzungsdienst á la TinyURL oder bit.ly einrichten und somit die eigene Domain zum Verkürzen von URLs nutzen.
Shorty basiert auf PHP und zu seinem Betrieb braucht man den Webserver Apache, eine SQL-Datenbank und ein wenig Web-Space. Die Installation und Konfiguration sollte für versierte Menschen in wenigen Minuten erledigt sein; einfach der Anleitung in der, in dem Shorty-Paket mitgelieferten, Datei _instructions.txt folgen.
Wer sich den Dienst nun erst einmal im Betrieb ansehen möchte, kann dies gerne auf der Live-Demo-Seite von Shorty tun. Bei Fragen und Problemen kann man zudem gerne mal im Shorty-Forum vorbeischauen.
via @dentaku
von Matthias Zellmer
Spaß mit Twitter
Twitter hat im Laufe der Zeit einiges an Funktionen zugelegt. So ist zum Beispiel so etwas zentrales wie die Suche erst nachträglich und nach dem Kauf des externen Twitter-Suchdiensts Summize hinzugefügt worden. Was es bei Twitter aber schon immer gibt, ist die Funktion, sich bestimmte Tweets als Favoriten zu speichern, Twitterer sprechen schreiben vom Favn.
Rund ums Favn gibt es inzwischen einige interessante und zumeist auch kurzweilige Dienste und Institutionen. Zunächst sind da die Favoriten-Websites, wie etwa Favotter oder Favrd. Dort kann man zum Beispiel schauen, welche der eigenen Tweets von anderen als Favoriten markiert wurden oder sich die Zeit mit den lustigen oder geistreichen Aussagen anderer Twitterer zu unterhalten.
Die Favoriten-Funktion dürfte auch jeweils der Ausgangspunkt für einen Tweet sein, um entweder auf der Website Twitkrit behandelt zu werden oder um auf einer Twitterlesung gelesen zu werden.
Hier nun noch mal ein paar Tweets, die von mir “gefavt” wurden:
von Matthias Zellmer
Twitterfeed – ein Vorzeige-Web2.0-Tool
Die Idee von Twitterfeed ist simple: Es twittert automatisiert RSS-Feeds. Doch ich bin immer wieder begeistert, wie es dies tut. Denn Twitterfeed ist für mich derzeit das Tool, dass die Ideen des Web2.0s im positiven Sinn am integriertesten anwendet.
Alles fängt damit an, dass ich mich bei Twitterfeed per openID anmelden kann. Dies geschieht grafisch ansprechend in einer Lightbox, in der einem unterschiedliche openID-Provider vorausgewählt angeboten werden.
Ist man nun angemeldet und hat man bei früheren Besuchen schon RSS-Feeds angelegt, so bekommt man nach dem Anmelden eine Übersicht mit Statistiken zu den auf Twitter veröffentlichten Feeds. Diese kann man sich dann jeweils auch etwas detaillierter ansehen.
Einen Feed kann man übrigens nicht nur automatisiert auf Twitter veröffentlichen lassen, auch für laconi.ca, ping.fm und HelloTxt ist dies möglich. Die Eingabe-Masken für das Anlegen eines Feed für einen dieser Dienste wechselt sehr schick ohne Page Reload.
Will man nun einen neuen Feed für Twitter anlegen, dann hat man zum Start eine einfach Eingabemaske:

Versierte Nutzer können diese aber erweitern, um die Optionen bezüglich der Feed-Ausgabe besser an ihre Bedürfnisse anpassen zu können:

Wie man auf diesen Screenshots hoffentlich erkennen kann, unterstützt Twitterfeed hier ein paar interessante Methoden und Dienste:
Connect your feed to your Twitter Account: Hier kann eine Verbindung zu jedem beliebigen Twitter-Account erstellt werden, zu dem man die Zugangsdaten hat. Und zwar über Twitters OAuth-Schnittstelle. D.h. Twitterfeed bekommt die Zugangsdaten nicht mal zu sehen. Es wird nur eine Anfrage an Twitter gestellt und dort wird Benutzername und Passwort eingeben. Twitterfeed bekommt im Erfolgsfall am Ende lediglich eine Art digitales “Okay”.
Test RSS Feed: Twitterfeed hilft einem mit dieser Funktion, noch mal zu testen, ob der RSS-Feed, den man ins URL-Feld eingegeben hat, auch wirklich korrekt funktioniert. Eine mögliche Fehlerquelle wird hiermit ausgeschlossen.
Shorten link through: Hier kann nicht nur der URL-Verkürzungsdienst ausgewählt werden. Hat man einen Account bei einem dieser Dienste, so kann auch noch diesen mit Twitterfeed verknüpfen. Das ist ganz interessant, wenn man eine Historie der veröffentlichen Links haben möchte oder sich für die Zugriffsstatistiken interessiert. Ich nutze hier übrigens bit.ly. Dieser Dienst arbeitet mit einer anderen Verknüpfungsmethode als Twitter. Hier kann man sich im Backend von bit.ly einen “API Key” holen und darüber die Verbindung, d.h. den Datenaustausch herstellen.
Die weiteren Einstellungen, die man dort vornehmen kann, sind schick, aber jetzt aber nichts speziell web2.0iges an sich … außer vielleicht, dass es sie gibt.
Um das Web2.0-Paket noch rund zu machen: Twitterfeed hat übrigens auch einen Blog und man kann den Machern auch bei Twitter als @twfeed folgen.
Übrigens sind bei Twitterfeed überall Fallbacks eingebaut, so kann man sich zum Beispiel auch ohne openID registrieren oder nur mittels Eingabe der Zugangsdaten und ohne die Nutzung von OAuth mit Twitter verbinden. Es geht also bei Twitterfeed auch 1.0ig – aber wer will das schon…
von Matthias Zellmer
Dokumentation zu Copyright und Urheberschutz im Web-Zeitalter
Am Wochenende habe ich mir voller Interesse die ORF-Dokumentation “Was kommt nach dem Copyright” angesehen. Unaufgeregt und mit österreichischem Charme wird hier die Vergangenheit, Gegenwart und eine mögliche Zukunft des angelsächsischen Copyrights bzw. unseres Urheberrechts beleuchtet.
So wie es in dieser Doku dargestellt wird, sind sich in Einem Alle einige. Sowohl Vertreter der Rechte-Verwerter, Inhaltsproduzenten, so genannte Kreative, Politiker und Nutzer sagen, so wie es derzeit ist, kann es nicht bleiben. Aber die jeweiligen Meinungen, warum es so nicht weitergehen kann, wie auch die Ideen, wie es weitergehen könnte, sind dann aber wieder sehr unterschiedlich.
Meine Meinung ist dabei, dass die Verwerter der Kreativ-Leistungen Anderer bisher viel vom Kuchen abbekommen haben und sich das im Web-Zeitalter so nicht mehr aufrecht erhalten lässt. Dies kam durch ihre exponierte Stellung, da sie vor allem die Verteilung und Vermarktung von Informationsträgermedien wie CDs, DVDs, Zeitungen, Zeitschriften und Büchern in den Händen hatten. Diese Trägermedien sind nun nur noch bedingt notwendig, wenn es um die Verbreitung von Inhalten geht, da es ja das Internet gibt.
Die stille Hoffnung, dass sich das Rad der Zeit wieder zurückdrehen lässt, wird sich wohl (hoffentlich) nicht erfüllen, und so müssen wir nach kreativen Lösungen für die entstandenen Phänomene suchen. Mit den Creative Commons gibt ja schon ein interessantes Modell, die mit den Urheberrechten im Web-Zeitalter umgegangen werden kann. Leider findet vermutlich z.B. die Musik-Industrie dieses Creative-Commons-Modell aber nicht besonders geeignet. Aber vielleicht geht mit dem Industrie-Zeitalter auch das der Musik-Industrie zu Ende.
Wundern sollte sich diesbezüglich aber niemand. Denn wenn man Musik vom Fließband produziert, dann kann man von deren Hörern keinen Anspruch an gehobene Qualität erwarten. Ein interessante Methode wie man als Musiker seinen Lebensunterhalt mit Musik jenseits des Massenmarkts bestreiten könnte, hat uns die Band Nine Inch Nails aufgezeigt. Sie haben 2008 ihr Album “The Slip” zum kostenfreien Download unter der Creative-Commons-Lizenz bereitgestellt und dann noch eine auf 250.000 limitierten CD-Box auf den Markt gebracht. Ein durchaus interessantes Vorgehen. Den Massenmarkt scheint Nine Inch Nails nur noch als Marketing-Instrument zu sehen und verdient wird nur noch an hochpreisigen Fan-Produkten bzw. Events (z.B. Konzerte).
Im Endeffekt haben wir hier wieder mal ein Beispiel, wie das Internet den Massenmarkt weithin untergräbt. Die Geschäftsmodelle der Zukunft werden sich wohl deutlich mehr am Longtail orientieren müssen. Dazu gehört wohl auch die Kreativität wieder deutlich zu entindustrialisieren. Dabei ist es sicher nicht verkehrt, mal in die Vergangenheit zu schauen. Pferde zum Beispiel waren mal ein Massenmarkt, der komplett gewandet wurde. Heute sind die Hobby-Reiter der Markt und es gibt viele Menschen, die gut davon leben … aber eben ganz anders, als vor der Automobilisierung unserer Gesellschaft.
— Update 04.08.2009 —
Einen interessanten Artikel zum Thema habe ich heute taz.de gelesen: Zahnpasta kann nicht zurück in Tube. Darin kommt u.a. auch Till Kreutzer von iRights.info zu Wort.
von Matthias Zellmer
scribd.com – Eigene Dokumente vermarkten
Ich bin mir ziemlich sicher, dass vieles auch irgendwie anders gehen könnte. Dies bezieht sich nicht nur auf das, was uns das Internet an neuen Möglichkeiten bietet, aber vor allem hier tun sich besonders viele Optionen auf.
Eine weitere davon ist scribd.com. Hier kann man ohne (klassischen) Verlag seine Dokumente veröffentlichen und damit … wenn man mag … auch etwas Geld verdienen.
Wie es sich für einen Online-Dienst aus dem Web2.0-Umfeld gehört, hat der Autor bei scribd.com die Möglichkeit, zu entscheiden, ob er seine Dokumente verkauft oder unter einer Creative Commons Lizenz zu seinen Bedingungen kostenfrei zugänglich macht.
Weiterführende Infos zu scribd.com gibt es bei Upload – Magazin für digitales Publizieren und Wikipedia.
von Matthias Zellmer
Backtweets – Wer twittert was über deine Website?
Simple Sache, aber fürs Monitoring der eigenen Aktivitäten im Web nicht ganz uninteressant: Mittels Backtweets kann man sehen, wer was über die eigene (oder sonst irgendeine Website) twittert. Für mich ist der Clou dabei, dass auch die Websites trotz verkürzter URLs á la tinyURL erkannt werden.
Via ibo@twitter
von Matthias Zellmer
Das Wochenende auf Robert Basiscs Buzzcamp
Robert Basic hat am vergangenen Wochenende zum Buzzcamp eingeladen und gut 30 Leute fanden sich dann auch in Bad Homburg ein, um gemeinsam nach dem Open Space Konzept an seiner Projekt-Idee Buzzriders zu arbeiten.
Buzzriders?
Die Grundidee von Buzzriders ist, Lokales ins Web bringen. Und da es unendlich viel Lokales gibt … jede und jeder erlebt doch immer irgendwo etwas, was für das eigene Umfeld interessant ist … müssen im Prinzip alle ran.
Auf Buzzriders soll jeder und jede Meldungen, Berichte und Infos veröffentlichen können und jeder und jede soll aus diesem Pool an Beiträgen wiederum einen eigenen News-Stream erzeugen und weiterführen können. Bis hin zur eigenen kleinen Web-TV-Nachrichten-Sendung.
Und damit zeigt sich, dass die Buzzriders natürlich die ganze Bandbreite an Medienformaten nutzen können, die das Web unterstützt: Text, Bilder, Video, Audio, usw. Und ganz wichtig sind dabei zum einen der lokale Bezug und zum anderen die Möglichkeit themenbezogen zu wirken. Ein Buzzrider kann seinen News-Stream für eine Stadt, einen Stadtteil, ein Dorf oder einen Straßenzug generieren und/oder auf ein Thema bezogen. Da Buzzriders kein Non-Profit-Projekt sein wird, soll es ein Modell geben, nachdem die einzelnen Buzzriders auch ein bisschen was an den von ihnen dort eingebrachten Leistungen mitverdienen können.
Das Camp
Da alle, die zum Buzzcamp kamen, mit einem sehr von einander differenzierenden Kenntnisstand nach Bad Homburg angereist sind, auch was die Vorstellung, wie eine solche Open Space Veranstaltung ablaufen könnte, wurde am Samstag sehr viel diskutiert … und das auch nicht immer zielführend. Für mich war das völlig in Ordnung, denn ich fand, dass so ein gute Klima für Ideen entstanden ist. Der Sonntag verlief dann … mit ein paar weniger Leuten … etwas strukturierter.
Alles in Allem bin ich jetzt mal gespannt, was Robert an Erkenntnisse aus dem Wochenende ziehen wird. Er wird es uns sicher bald mitteilen. Ich für meinen Teil finde seine Vorgehensweise, die komplette Entwicklung von Buzzriders zu öffnen und alle die wollen daran partizipieren zu lassen, sehr interessant. Es wird bis zum Launch bestimmt ein bisschen länger dauern als auf dem konventionellen Weg, aber ich hab so das Gefühl, dass dieser Weg aber auch das passendere Ergebnis liefern wird.
von Matthias Zellmer
Am Wochenende: Barcamp Cologne 3
Gleich geht es los! An diesem Wochenende fahre ich mal wieder zu einem waschechten Barcamp … diesmal nach Köln. Bin schon sehr gespannt, was alles Thema sein wird.
Wer keinen der begehrten Plätze mehr ergattern konnte … das Barcamp war immerhin innerhalb einer Viertelstunde ausgebucht … oder einfach keine Zeit/Lust/etc. hat, dass ganze Wochenende in Köln zu verbringen, kann ja mal bei den Leutchen von make.tv vorbeischauen. Die wollen das Barcamp nämlich Live ins Netz übertragen. Und das Ganze sogar in HD-Qualität! Vielleicht kann ich ja auch mal winken ;-)
von Matthias Zellmer
Heute: pl0gbar in Stuttgart … mit Poken
Heute um 19 Uhr findet mal wieder die Stuttgarter Variante des Web2.0-Stammtischs pl0gbar statt und hiermit sind natürlich alle Leser des Netzlogbuchs herzlich eingeladen dort vorbeizuschauen.
Dieses Mal haben wir uns im Lichtblick in der Reinsburgstraße verabredet und Steffen von missionpoken hat auch versprochen, dass er ein paar Poken mitbringen wird. Falls jemand noch keinen hat oder noch welche braucht …
Also dann: Bis heute Abend im Lichblick ;-)
von Matthias Zellmer













