Websuche mit Ökoanspruch

Immer wieder mal taucht irgendwo das Thema “Das Internet und seine Ökobilanz” auf. Und ja, es ist völlig klar, dass das Internet ein Netzwerk elektrisch betriebener Rechner ist und dadurch auch Energie braucht, die irgendwie erzeugt werden muss. Ein kleines Trostpflaster auf dem eigenen Ökogewissen, können die Websuchdienste Forestle und Ecocho bieten.
Diese versprechen nämlich, dass wenn man ihre Dienste nutzt, dass sie dafür Bäume pflanzen (Ecocho) bzw. Regenwald unter Schutz gestellen (Forestle), und damit was Gutes für die Ökobilanz tun.
Wer nun genauer über diese Suchmaschinen Bescheid wissen will, kann in den FAQ von Ecocho bzw. den FAQ von Forestle mehr über diese Ökosuchen und ihre Intention erfahren.
Die Suchergebnisse sind meiner Ansicht nach okay, aber nicht mit denen von Google zu vergleichen. Das ist aber eine nicht verifizierte Meinung und sollte niemand davon abhalten, sich erst mal bei einer der beiden Suchmaschinen umzusehen, bevor man zu Google zum Suchen geht.
von Matthias Zellmer
cuil doch nicht so cool

Die Suchmaschine cuil, die zum Zeitpunkt ihres Launches schon als Google-Konkurrenz gehandelt wurde, steht immer wieder in der Kritik. Zunächst, weil sie kurz nach dem Launch nicht in der Lage war, aus ihrem riesigen Seiten-Index die entsprechenden Ergebnisse auf eine Anfrage zu liefern.
Aktuell gibt das Indizierungsverhalten von cuil Anlass zur Kritik: TechCrunch hat erfahren, dass der Cuil-Robot – Twiceler – beim Indizieren einer Seite enormen Traffic erzeugt. So viel, dass die Seite unter Umständen in die Knie gezwungen wird.
Auch andere Website-Betreiber berichten im Forum von Admin Zone über ähnliche Vorfälle. In einem Fall hat Twiceler beispielsweise einer Site 70.000 Besuche im Monat abgestattet.
Angeblich soll der Cuil-Robot sogar versuchen, Seiten zu indizieren, die nicht existieren – wodurch der Seiten-Index aufgebläht wird. Entspricht dies der Wahrheit, so kann sich cuil zukünftig auch nicht mehr auf seinem Index ausruhen, der angeblich größer als der von Google sein soll.
via techcrunch.com
von Katrin Schneider
