Wer kennt wen – Was kommt nach dem Wachstum?
Immer mehr Leute kennen Wer kennt wen?. Das schnell wachsende soziale Netzwerk gehört inzwischen regelmäßig zu den üblichen Verdächtigen, wenn irgendwo irgendwelche Statistiken zum Thema Social Networking in Deutschland ausgepackt werden oder in irgendeiner Form über das Thema gesprochen wird.
Doch was passiert, wenn fast alle Willigen sich dort angemeldet und einander als Bekannte gekennzeichnet haben? Irgendwann wird sich eine Sättigung einstellen und was bietet Wer kennt wen? seinen vielen Nutzern dann? In den letzten Monaten hat sich dort im Bezug auf neue Features augenscheinlich kaum etwas getan.
So ein langer Stillstand kann meiner Meinung nach zweierlei bedeuten. Zum einen sind die WKW-Macher intensiv mit dem Erfolg beschäftigt. D.h. sie haben mit der Betreuung von Usern und Servern so viel zu tun, dass sie ihre Website nicht weiterentwickeln können. Oder sie arbeiten zudem im Hintergrund an netten kleineren oder größeren Features, die dann irgendwann mal die vielen User bei der Stande halten sollen. Denn das ist in jedem Fall nötig, wenn dann mal die Sättigung einsetzt. Und das ist in den Gebieten, in denen Wer kennt wen? schon früh sehr stark war, sicher langsam der Fall …
von Matthias Zellmer
Wer kennt wen? Auch mobil beliebt
Als ich die Studie von Opera zur mobilen Nutzung von Websites mit ihrem Browser Opera Mini gelesen habe, hat mich vor allem überrascht, dass das Social Network Wer kennt wen? in Deutschland die dritt beliebteste Unterwegs-Website ist. Nur geschlagen von Google und StudiVZ. Wie ich finde … eine Überraschung.
Auch finde ich es immer wieder spannend, zu beobachten, wie sich gerade Wer kennt wen? scheinbar wellenförmig in Deutschland ausbreitet. Diese Art der Verbreitung erinnert mich an die Wellen, die einen Stein, den man in einen See wirft.
Via digitalnext.de und heise.de
von Matthias Zellmer
werkenntwen hat ein Problem
Laut einem Bericht im kostenpflichtigen iBuisness-Portal, hat mein Lieblingsfreizeitnetzwerk werkenntwen.de zwar inzwischen seine Reichweite über die Millionen-Nutzer-Grenze hieven können. Aber die durchschnittliche monatliche Verweildauer pro Nutzer ging hingegen von 180 Minuten auf 168 Minuten zurück.
Ein Indiz, dass werkenntwen.de … wie sicher auch andere soziale Netzwerke … auf Dauer mehr bieten muss, als die üblichen Vernetzungs- und Kommunikationsmöglichkeiten. Eine deutliche Herausforderung an die Macher solcher Portale. Was kann man den Nutzern neben Gruppen, Blogs und Nabelschau noch bieten? Ist hier der Facebook-Ansatz vielleicht auch auf andere Netzwerke portierbar. Also dass die Nutzer sich gegenseitig mit der Nutzung der zu Hauf vorhandenen facebook-internen Widgets beschäftigen. Doch die wenigsten Netzwerke werden es (sich) leisten können, wie Facebook eine eigene API zu entwickeln. Eine Chance für das Googles OpenSocial-Projekt? Zumal nun mit Yahoo! der nächste Web-Riese sich anschickt, OpenSocial zu unterstützen.
Es kann also nicht schaden, wenn sich die Macher von sozialen Netzwerken mal mit solchen Themen wie Mikro-Applikationen bzw. Widgets im Allgemeinen und OpenSocial im Speziellen auseinander setzen.
von Matthias Zellmer
Wer kennt wen? kooperiert mit RTL
Ob ich das gut finden kann? Fühlt sich irgendwie nicht so an. Was ich meine? Die beliebte Social-Networking-Plattform Wer kennt wen? ist nun so erfolgreich, dass RTL sich daran in Form einer Kooperation beteiligt.
So informiert Wer kennt wen? seine Mitglieder seit heute:
Liebe wkw-Nutzer,
wie Ihr alle täglich miterlebt, wächst wer-kennt-wen immer schneller. Mittlerweile sind wir 1,5 Millionen Mitglieder. Vielen, vielen Dank dafür!
Um diesem Wachstum auch zukünftig gerecht zu werden und gleichzeitig kostenlos zu bleiben, haben wir uns entschieden, mit einem Partner zusammenzuarbeiten, den Ihr alle kennt: RTL interactive – das für die neuen Medien verantwortliche Tochterunternehmen der RTL-Gruppe.
Eines möchten wir direkt klarstellen: wkw bleibt weiterhin in unserer Hand, es ist unser Baby und das wird es auch bleiben. Wir entscheiden auch zukünftig mit unserem Team, was mit wkw passiert.
Damit bleibt Euch wkw durch die Zusammenarbeit genau so erhalten, wie es ist – es wird nur schneller und wir haben viel mehr Möglichkeiten, die Plattform in Eurem Sinne weiter zu entwickeln.
Für uns ist es selbstverständlich: Eure Daten bleiben bei uns. Sie werden NICHT an RTL oder Dritte weitergegeben und deshalb auch auf keinen Fall von RTL genutzt. Und daran, dass wkw für Euch kostenlos ist, wird sich auch in der Zukunft nichts ändern.
Wir freuen uns mit Euch auf die Weiterentwicklung von wer-kennt-wen.
Viele Grüße
Patrick & Fabian
Für mich hört sich das Alles etwas zu gut an. Was hat RTL von dem Deal? Wird es eine wkw-Show geben? Kann es sein, dass da gerade eine ziemlich gute Plattform seine Unschuld verliert? Ich fand es gerade sympathisch, dass da ein paar Leutchen aus Koblenz ihr Ding machten und dabei immer besser und auch beliebter wurden. Nun steckt ein mächtig großer Medienkonzern dahinter und wird das “Baby” schon schaukeln. Und die Gründer gleich mit …
von Matthias Zellmer
Fraukes digitaler Selbstmord

Frauke hat sich selbst gerichtet! Sie hat ihre Accounts bei Xing, Facebook und StudiVZ gelöscht … und darüber bei Spiegel Online geschrieben. Und ich hab mir das mal durchgelesen.
Frauke berichtet in ihrem Artikel hauptsächlich über studiVZ und dass das Löschen ihres studiVZ-Accounts in ihrem Freundeskreis eine große Welle geschlagen hat. Was ich da gelesen habe, erinnert mich schon ein wenig an das Poser-Gehabe, das ich in meiner Zeit als Community-Koordinator bei FunOnline des öfteren erleben musste. Da wurde im Chat auch öfters mit solchen Aussagen “gedroht”, wie “Ich lösch’ mich jetzt!” und dem unvermeidlichen Beschwörungen , dies doch bitte nicht zu tun. Klar, damals waren es fast immer Jugendliche, die dort eine Anerkennung und Freunde finden könnten, die sie zum Teil in der so genannten realen Welt nicht gefunden haben. Und die Web2.0-Communitys sind von ihrem Ansatz her mehr auf Netzwerkbildung ausgelegt. Aber im Prinzip geht es doch immer um das Selbe: Zugehörigkeit zu eine Gemeinschaft, ob nun in realen oder im virtuellen Gemeinschaften.
Ich schätze mal, dass sich Frauke auch irgendwann wieder in einer Community finden lassen wird … ich schau am besten gleich mal bei werkenntwen.de ;-)
von Matthias Zellmer


















