Schock für Designer: The Comic Sans Project
Okay, es hört sich vielleicht größer an, als es ist, das Comic Sans Project. Aber die Idee ist schon mal großartig: Einfach mal die Logos von Unternehmen herzunehmen und mit der bei Designern extrem unbeliebten Schriftart Comic Sans zu setzen. Zum Teil muss man schon zweimal hinschauen, um überhaupt einen essentiellen Unterschied zu erkennen.
By the way: Für Liebhaber dieses Schriftart-Typs gibt es einen Freefont, der sich an Comic Sans anlehnt, jedoch nicht so abgedroschen ist: Comic Jens.

von Matthias Zellmer
Werbung während Prozesse ablaufen

Skyscraper, Wallpaper, Rectangle, et cetera pp … es werden schon reflexartig immer die gleichen Formate ins Spiel gebracht, wenn es um die Bannerwerbung bei Websites geht. Da haben die gängigen Vermarkter genug von in petto und die Anderen machen es ja auch so.
Doch leider zeigen zahlreiche Studien auch, dass vor allem die gängigen Werbeformate nur all zu oft nicht mehr der Aufmerksamkeit der Nutzer auf sich ziehen können. Ein eindeutiges Indiz, das dies nochmals unterstreicht, ist, dass ich manchmal mit und manchmal ohne AdBlocker im Netz surfe und es in meiner Wahrnehmung lediglich im Bezug auf besonders aggressive Werbung einen Unterschied macht. Nur bei einer Werbemaßnahme war dies in letzter Zeit anders.
Beim Foto-Upload via Webinterface auf Flickr nehme ich auch ganz unaufgeregte Werbung sehr wohl war. Die Seite ist sehr schlicht gehalten und während der Upload-Prozess läuft, verfängt sich das Auge automatisch an dem Werbebanner. Vor allem, wenn es ein kleiner Werbefilm oder eine Animation ist.
Somit kann jedem werbenden Website-Betreiber nur angeraten werden, den eigenen Webauftritt mal auf Prozesse hin zu analysieren, die sich eignen, um mit Werbung versehen zu werden. Es könnte sich lohnen.
Kennst noch jemand vergleichbare Fälle von unaufdringlicher Werbung, die trotzdem ins Auge fällt?
von Matthias Zellmer
Wie IKEA Facebook als Werbeplattform enterte
Via CarolinN@twitter
von Matthias Zellmer
Das Marketing ist tot … es lebe das Marketing
Mit Werbung und Marketing kenne ich mich nicht aus. Das habe ich zumindest bisher jeder erzählt, die mich als Web-Menschen in eine solche Kategorie stecken wollte. Nachdem ich mir jedoch die Rede von Amir Kassaei (siehe das Video oben) auf dem DMMK am 9. Juni dieses Jahres in Berlin angesehen und gehört habe, muss ich diese Selbsteinschätzung vielleicht doch ein wenig revidieren. Vielleicht muss ich einer Person, die mich danach fragt, ob ich mich mit Werbung oder Marketing auskenne, von nun an antworten: Mit der Werbung bzw. dem Marketing, wie du sie bisher erleben musstest, kenne ich mich nicht aus, aber vielleicht kann ich dir was darüber erzählen, wie Werbung und Marketing im Zeitalter des vernetzten All-in-One-Mediums Internet laufen könnte.
Aber warum kenne ich mich plötzlich mit Werbung bzw. Marketing aus? Im Prinzip tue ich das nur, weil ich finde, dass Amir Kassaei recht hat, wenn er davon spricht, dass
das Internet [...] die komplette Branche auf den Kopf stellen [wird].
Kassaei spricht bei seinem sehenswerten Vortrag von einem fundamentalen Paradigmenwechsel durch das Internet. Die Werbung der Zukunft muss den Kunden Orientierung geben, statt sie wie bisher mit Informationen, Produkten, Marken und Versprechen zu überladen. Er ist der Meinung, dass die Awareness tot sei und dass die Relevanz an seine Stelle treten muss. Die Menschen würden inzwischen Werbung “riechen”. Was nichts anderes bedeutet, als dass sie gelernt haben, damit intuitiv umzugehen. Dazu gehört auch, dass sie Werbung auch schlichtweg “ausschalten” können, real via Fernbedienung, Toilettengang oder Ad-Blocker oder auch geistig, nach dem Prinzip “da rein, da wieder raus”. Aber Werbung, die den Menschen relevant vorkommt, wird wahrgenommen. Das kann eine Relevanz durch Nutzen oder Mehrwert sein. Mich erinnert das irgendwie an “unseren” Begriff der User Experience.
Das die Marketing-Blase, von der Kassaei spricht, irgendwann platzen wird, liegt seiner Meinung nach auch daran, dass durch das Internet die kompletten Mechanismen der Werbe-Branche grundlegend gefährdet sind. Sie sind nämlich all zu oft Medium-orientiert. Aber das Internet führt alle Medien nicht nur zusammen, sondern fügt diesen auch noch Rückkanäle hinzu und lässt somit nur noch Spielraum für offene und ehrliche Kommunikation … und Kommunikation findet nun mal zwischen Menschen statt. Kassaei sagt dazu:
Die Menschen sind das Trägermedium schlechthin!
Übrigens bin ich auf das Video dieser Rede via Fischmarkt aufmerksam geworden, dem Blog der Werber Interaktiven von SinnerSchrader. Die es im Kontext des Rücktritts von Kassaei vom Job des Sprechers des Art Directors Club für Deutschland e.V. (ADC) in ihren Blog-Beitrag eingebettet hatten. Scheint wohl so, dass seine Meinung vielleicht doch als zu kontrovers angesehen wird. Aber vielleicht habe ich ja doch keine Ahnung von Werbung und Marketing.
von Matthias Zellmer
TwittaRound – Auf dem iPhone live sehen, wo und was getwittert wird
Besitzers des neusten iPhones kommen mit TwittaRound vielleicht bald in den Genuss einer ganz besonders schönen Spielerei. Im Videomodus kann man dann die Gegend abscannen und sehen, welche lokalisierbaren Twitterer in der jeweils im Sichtbereich liegenden Richtung Tweets gepostet haben. Wenn ich das richtig verstehe, gibt es aber noch Probleme damit, dass Apple die App akzeptiert, da sie auch auf nicht Apple-APIs zurückgreift.
Mal sehen, was aus TwittaRound wird, die Idee ist mal wieder sehr interessant, denn sie verfolgt, wie die hier schon früher mal vorgestellten Apps Layar und Email’n'walk, den Augmented-Reality-Ansatz … den ich sehr spannend finde. Dieser Ansatz, die mit einer Kamera erfassbare Umgebung, mit irgendwelchen Infos zu ergänzen, dürfte auf vielen Gebieten sinnvoll einzusetzen sein. Wenn ich zum Beispiel vor einem Geschäft stehe, dann könnten mir schon davor die aktuellen Sonderangebote angezeigt werden. Oder wenn ich die Kamera auf ein Werbe-Plakat halte, dann könnte ich viel auch das Video zur Kampagne sehen. Den Anwendungsmöglichkeiten des Augmented-Reality-Ansatz sind sicher nahezu unbegrenzt.
Via gizmodo.de
von Matthias Zellmer
Tweets mit Folgen?
Twemes starten ist gerade schwer In in der Twittersphäre. Es ist der kleine Szene-Spaß, an den man sich ab und an versucht. Und oft genug kommt so ein Tweme daher und man verbringt dann Stunden um Stunden und überlegt sich plötzlich eine geekige #beleidigung2.0 nach der anderen oder durchforstet sein cineastisches Basis-Wissen nach #movietwitter Ideen.
Nun begab es sich auf der MBC09, dass die @zauberfrau Julia und ich uns überlegt haben, dass wir ja gerade auf einer Konferenz zum Thema Microblogging ein Tweme starten müssten. Nach nur wenigen Sekunden war die #twerbung geboren.
Dass dann ein paar Leute auf unseren Tweme-Versuch reagierten fanden wir sehr schmeichelhaft. Doch was muss ich heute bei Oliver Berger auf dem Blog von 13.Stock lesen:
Bei #twerbung ist aber ein interessanter Effekt zu beobachten, denn noch während der MBC09 erhielt ich eine E-Mail von Thomas Promny, der mich nach guten Trendanalyse-Tools und -diensten für Twitter fragte. Nun mag auch dies noch Zufall gewesen sein, aber ich kenne Thomas Promny als einen trendbewussten und online-affinen Unternehmer, der sich zwar oftmals polarisierend, meistens jedoch sehr gewinnorientiert verhält.
Wir stellen uns nun die Frage, welche Gedanken Thomas hatte, als er die Domain twerbung.de für sein Unternehmen adfire gesichert hat.
Interessante Entwicklung, oder?!
von Matthias Zellmer
Europa flattert zusammen

Jetzt, wo das schöne Wetter rarer und die Dienste der Stuttgarter U-Bahnen mir zunehmend sympathischer werden, blicke ich notgedrungen immer häufiger auf obiges Plakatmotiv. Slogan: “Europa wächst zusammen”.
Die Bahn wirbt damit für die schnellen und (relativ) günstigen Verbindungen zwischen Stuttgart und Paris. Das alles finde ich ja auch wirklich prima.
Aber was will uns nur dieses Bildmotiv sagen?
Zwei Länder, zwei Richtungen?
Gegensätze stoßen sich ab?
Wider eure Windrichtung?
Zusammenwachsen sieht für mich irgendwie anders aus.
von nebenan
von Artur Richter
Stellenanzeige auf IKEAnisch
Gerade beim Kai, dem Stylespion entdeckt. Ich finde diese Stellenanzeige extrem cremig … IKEA rulez …
von Matthias Zellmer
Das Lieblingsschmähwort von Goethe
Ein stöhnender Portraitzeichner from Katz und Goldt on Vimeo.
Achtung! Dies ist ein Werbefilm … nicht für das Lieblingsschmähwort von Goethe, das war … aber schaut selbst!
Via katzundgoldt.de
von Matthias Zellmer
Mein Tag auf basicthinking.de
Heute ist mein Tag auf dem Basic Thinking Blog von Robert Basic. In Kooperation mit lifestream.fm und nach der Einholung meiner Zustimmung, wird heute einen Tag lang mein gestern via lifestream.fm geposteter Web-Output unter jedem Beitrag auf dem erfolgreichsten deutschsprachigen Weblog dargestellt.

Das Ganze ist … zurecht … als Werbung ausgezeichnet. Jetzt weniger für mich, als für lifestream.fm und dadurch, dass ich es selbstverständlich jedem erzähle und gerade jetzt auch darüber schreibe, natürlich auch für das Blog von Robert Basic.
Finde es aber okay, wenn ich in diesem Rahmen zu Werbezwecken benutzt werde, da ich die Art und Weise, die Robert Basic seinen Blog selbst vermarktet und eben nicht einfach nur ein paar Google Ads auf seine Seiten packt, sehr interessant und ein Stück weit auch innovativ.
von Matthias Zellmer




