Photoshop ersetzt nicht den Verstand

PhotoshopDisasters

Nachdem unsere, die Retusche so liebende Auszubildende, gestern offiziell bestätigt bekommen hat, dass sie ihre Abschlussprüfung bestanden hat, folgen jetzt ein paar mahnende Beispiele, die zeigen, was alles schief laufen kann, wenn man beim Retuschieren den Kopf nicht gebraucht.

Die Beispiel sind übrigens nicht von ihr, sondern werden auf dem Blog PhotoshopDisasters zusammengetragen.

Amazons kleine Helferlein

Amazons Wunschzettel Widget

Unter widgets.amazon.de stellt Amazon 16 kleine Helferlein für die eigene Website zur Verfügung, um darüber Verknüpfungspunkte zu Amazon herzustellen.

Jochen Krisch vom Exciting Commerce Blog kommentiert diese Widgets folgendermaßen:

Allerdings handelt es sich dabei eher um Hausmannskost. Zumeist sind es klassische Werbemittel in Widgetform – und die üblichen Spielereien wie Slideshows, Produktkarussell, etc.

Da hat er sicher recht, aber was will man von Amazon mehr verlangen. Sie machen es durch diese Widgets ihren Kunden einfach, für das Unternehmen zu werben und darüber Umsatz zu generieren. Einfaches Ziel … einfaches Mittel. Das ist ja gerade das schöne an Widgets, dass sie einfach einfach sind. Im Optimalfall …

01. Juli 2008
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Zadby: Product Placement im Web

Zu den bekanntesten Beispielen für Product Placement zählen wohl die Filmautos unseres geliebten Geheimagenten James Bond. Wie viele Millionen von den Autoherstellern gezahlt werden, dafür dass Pierce Brosnan & Co. mit den neuesten BMWs und Aston Martins über die Leinwand brettern, will man sich gar nicht vorstellen… auf der anderen Seite gibt es wohl keine bessere Werbung um auf ein Produkt aufmerksam zu machen. Man denke auch an die Goldketten-tragenden US-Rapper, die in ihren Musikvideos mal kurz das neueste BlackBerry in Nahaufnahme aufblitzen lassen. Kurz: Product Placement ist ein stetig an Bedeutung gewinnendes Marketing-Instrument und nicht zu unterschätzen.

Vor gar nicht all zu langer Zeit wurde das Thema in Deutschland mit den Öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten in Verbindung gebracht, als es darum ging, was man unter Product Placement versteht bzw. wo dieses anfängt, denn wie jeder weiß gibt es sehr strenge Regeln was Werbung im Öffentlich-rechtlichen Fernsehen betrifft. Darf nun in der ARD-Vorabendserie die RAMA-Margarine auf dem Frühstückstisch zu sehen sein? Wie oft darf Andrea Kiewel bei Kerner über die Weight Watchers sprechen? Ein heikles Thema…

Natürlich spielt Product Placement auch im Web eine immer größere Rolle. Dem Gerücht nach sollen ja z.B. auch die sich viral verbreitenden YouTube-Video von Coca-Cola & Mentos nicht nur von Otto Normalusern ins Netz gestellt worden sein…

Jetzt geht es sogar schon soweit, dass es den Web 2.0-Dienst Zadby gibt, bei dem sich Firmen anmelden können um “Videoregisseure” für Product Placement-Videos zu finden. Natürlich zahlen die Firmen auch eine Vergütung, je nach dem wie oft das Video dann im Netz angesehen wurde. Interessante Sache – mal sehen ob sich so etwas durchsetzt.

Über 200 Werbemittel-Vorlagen

Tube

Da lacht das Designer-Herz! Hier findet man mehr als 200 Werbemittel-Vorlagen für Präsentationszwecke.

via Reduxo

Filesharing fördert CD-Absatz

Filesharing fördert CD-Absatz

Achtung! Jetzt kommt ein Vergleich, der hinkt! Warum er dies tun muss, erkläre ich danach. Also: Man stelle sich vor, die Metzger-Gilde würde sich darüber aufregen, dass jemand, der bei ihnen eine Wurst gekauft hat, jemand anderen davon probieren lassen würde. Und sie würde darüber so lange jammern, bis der Gesetzgeber harte Strafen für dieses Vorgehen ins Gesetzbuch schreiben würde.

Dies soll ein Vergleich mit der Musikindustrie sein. Und wie angekündigt hinkt er, da man die beim Metzger gekaufte Wurst wohl kaum in der eigenen Küche (wahrscheinlich in einer minderwertigen Qualität) kopieren würde, um sie dann anderen zur Verfügung zu stellen. Das macht keiner! Und schon gar nicht Tausenden von fremden Menschen.

Doch genau das ist die Realität, mit der sich die Musikindustrie seit Jahren konfrontiert sieht. Irgendjemand kauft Musik, erstellt eine Kopie in minderwertiger Qualität (MP3) und stellt sie mittels des so genannten Filesharings Anderen zur Verfügung. Und diese Leute müssen diese Musik dann nicht mehr kaufen. Oder besser gesagt, müssten sie diese nicht mehr kaufen. Denn wie das kanadische Wirtschaftsministerium durch eine Studie hat feststellen lassen, kaufen Menschen, die an Filesharing teilnehmen, auch überdurchschnittlich viel Musik … zumeist auf CD. D.h. die Musikindustrie geht massiv gegen ihre besten Kunden vor.

Es scheint wohl so, dass Filesharing einen Markt schafft, der ohne es nicht existieren würde. Man könnte es auch als virales Marketing oder etwas derber als Anfixen bezeichnen. Leider ist es nur all zu menschlich, an Gewohntem festhalten zu wollen. Und besonders an wohnten hohen Umsätzen. Doch so langsam müssten nicht nur die Musikindustrie, sondern auch andere Wirtschaftsbereiche langsam mal akzeptieren, dass sich durch das Internet vieles einfach so existenziell verändert hat, dass es einfach nicht mehr möglich ist, an Althergebrachtem klettenartig festzuhalten. Zumal die Musikindustrie sich noch nicht mal all zu sehr beschweren dürfte. Die Umsätze, die sie über ihren Online-Vertrieb machen, sind nicht so schlecht. Um es mal sinngemäß mit den Jungs von Die Ärzte zu sagen: Sie leiden, aber auf hohem Niveau!

ASCII GTI

Auf der Eurobestlive 2007 hat die Kampagne “SIXT ASCII GTI” von Jung v. Matt/Neckar in der Kategorie “interactive” absolut zu Recht das Rennen gemacht.

Unsere besten nachbarschaftlichen Glückwunsche!
Richtig gut.

via bewegungsmelder

Platinum perfekt

 

Eigentlich bin ich kein großer Freund von digital nachbearbeiteten Bildern. Platinum jedoch zieht wirklich alle Register digitaler und fotografischer Möglichkeiten. Ein atemberaubendes Portfolio, insbesondere die Galerie advertising.

via ffffound

Blogbrief an BOSE

Blogbrief an BOSE

Einen sehr lesenswerten Blogbrief hat Gerrit van Aaken vom Praegnanz-Blog dem Hifi-Hersteller BOSE geschrieben. BOSE schickt ihm wohl seit Jahren regelmäßig Werbepost ins Haus … aber lest selbst. Köstlich!

Auf den Schirm

Der eine oder andere hat sich sicher schon gefragt, was es mit den fünf Thumbnails auf sich hat, die seit etwas über einer Woche unter dem Begriff Bildschirm in unserer rechten Spalte aufgetaucht sind.

Nun, das ist schnell erklärt: Auf unserem Bildschirm sammeln wir Links zu all den vielen kleinen oder großen, wichtigen oder weniger wichtigen Dingen, Grafiken, Websites, Movies, Anzeigen, Fotos – kurzum alle audiovisuellen Reize, die uns im Web über den Weg laufen und gefallen aber nicht unbedingt kommentiert werden müssen oder sollten. Bald wird der Bildschirm auch per RSS-Feed abonnierbar sein.

Bis dahin: Einfach immer mal wieder vorbeischauen und Spaß haben.

Online-Eselsohr

Online-Eselsohr

Bei immer mehr Website sieht man neuerdings diese kleinen Eselsohren, auch PageEar genannt. Auf dem Weblog von Webpicasso kann man nachlesen, wie man diese neue Werbeform schnell und einfach einbinden kann.

Via contentschmiede.de

04. Oktober 2007
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

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