Dashboard Post-it … Notiz-Widget für WordPress
Was ist ein guter Ort für hilfreiche Notizen? Natürlich gehören sie dahin, wo man sie gut wiederfindet, wenn man sie braucht bzw. wo sie einem immer wieder ins Auge fallen. Darum hängt bei uns z.B. auch die Einkaufliste am Kühlschrank.
Als ich gestern eigentlich auf der Suche nach einem Galerie-Plugin für WordPress war, bin ich zufällig auf das Plugin Dashboard Post-it für das Backend gestoßen. Und genau dort gehören meine Blogger-Notizen hin, oder?
Dieses wirklich sehr simpel gehaltene Widget für das WordPress-Backend kann nicht viel. Man kann sich dort etwas notieren, dies aber mit Unterstützung von ein bisschen HTML, und das war es auch schon … aber eben am richtigen Ort.
von Matthias Zellmer
Und los geht die GreenAction
Greenpeace gehört zu den Organisationen, die die Sache mit dem Web wirklich verstanden hat. Greenpeace twittert nicht nur schon vergleichsweise lange, sondern auch ziemlich aktiv und informativ. Zudem hat Greenpeace nun auch am vergangenen Freitag GreenAction gestartet … oder in Webdeutsch gesagt: GreenAction von Greenpeace jetzt in der ‘open beta’.
GreenAction ist eine Community zur Organisation von gemeinsamen und selbst initiierten Umwelt-Kampagnen. Da gibt es jetzt schon so nette Sachen wie die Kampagne zur Ergänzung des innerstädtischen Transportwesens, Wechselwelle – 100.000 neue Ökostrom-Haushalte bis zur Bundestagswahl oder ganz Konkretes Gen-Milch bei Allgäuland – Ohne mich!.
Über den Sinn einer solchen Community-Plattform mag man geteilter Meinung sein. Ich finde sie jedenfalls sinnvoll. Greenpeace hat meiner Ansicht nach den Namen und den Background um eine solche Community am Leben zu halten.
Optisch finde ich die GreenAction-Site ansprechend gestaltet. Etwas gewöhnungsbedürftig ist allerdings ihr Aufbau. Die Navigation, unterhalb eines Bühnenbereichs angesiedelt, trennt im Prinzip zusammengehörende Inhalte von einander. Man muss relativ oft suche, ob die gewünschte Info oder Funktion nun im Bereich über oder unter der Navigation angesiedelt ist.

Mein Problem dabei ist, dass ich mich immer wieder zwingen muss, über der Navigation nach Inhalten und Funktionen zu suchen. Es ist einfach anders gelernt und wenn über der Navigation noch etwa platziert ist, dann sind es zumeist vom konkreten Inhalt unabhängige Schmuckelemente oder einfach nur Logo, Meta-Navigation, etc.
Die Anmelde-Prozedur fand ich auch etwas hackelig. Mal angesehen, dass ich da gerne eine openID-Anmeldung gesehen hätte, vergibt man sein Passwort nicht von vorneherein selbst, sondern bekommt eines per Mail zugesandt. Statt einen aber nach ersten Anmeldung bei GreenAction direkt zur Passwort-Ändern-Seite zu lotsen, muss man diese selbst suchen. Schön wäre zudem, wenn man noch irgendwo administrieren könnte, über welche Aktion in der Community man per E-Mail informiert werden möchte.
Doch alles andere finde ich schon recht gelungen. Die inzwischen nicht mehr unübliche Integration der Verbreitung via Twitter und Facebook ist ebenso integriert, wie die gängigen Community-Features. Auch kann man pro Kampagne direkt einen Widget-Code bekommen, um dieses dann als Mash-up auf der eigenen Site zu positionieren.
Mein Fazit: Gute Idee mit den richtigen Features, doch leider folgt die Funktion all zu oft der Form … hier dem Design. Das macht die Site leider ein bisschen schlecht bedienbar. Aber es ist ja der Inhalt bzw. die Wirkung, die zählt …
von Matthias Zellmer
Einsichten und Erkenntnisse vom Barcamp München
Wie schon am Montag angedeutet, möchte ich hier auch mal auf ein paar Einsichten und Erkenntnisse vom Barcamp München eingehen.
Session Netvibes und Widgets
Die Session Netvibes und Widgets ist etwas anders als von mir … und wohl auch von der Session-Anbieterin Magdalena … erwarte bzw. erhofft abgelaufen. Leider wurde kaum auf die Chancen und Möglichkeiten eingegangen, die Netvibes zum Beispiel zur Optimierung des eigenen Tagesablaufs offenbart. Es war leider auch kaum möglich etwas anderes zu diskutieren, als wie man damit sein eigenes Projekt/Start-up billig und ohne persönlichen Aufwand promoten kann. Schade.
YiGG Spekulieren
Die deutschsprachige Social-News-Community YiGG will ihr Angebot demnächst um eine spielerische Variante erweitern, mit News und Meldungen umzugehen. Die Idee ist es, über Folgen von aktuellen Ereignissen zu spekulieren. Das Ganze wird angereichert um eine nicht-monetäre Bewertungs- und Belohnungskomponente. Könnte ein großer Spaß werden.
User Experience Design
Sehr interessant fand ich die Session zum Thema “User Experience Design” (UX-Design). Elizabeth, eine Neuseeländerin, die lange in Amerika gearbeitet hat, hat uns aufgezeigt, dass Deutschland in Sachen UX noch recht unerschlossen ist. Gerade in den Köpfen der Entscheider ist UX noch nicht angekommen. Die verdauen gerade noch die Begriffe Barrierefreiheit und Usability.
Technologie – Quo Vadis?
Dies war die Session, die ihre Teilnehmer in einem besonderen Maß beeindruckt hat. Constantin hat uns behutsam auf dem möglichen Weg mitgenommen, den die Technologie vor allem in den Feldern Nano- und Bio-Technologie, sowie IT und KI nehmen könnte . Erst einmal skizzierte er allgemein den bisherigen Weg von technologischen Entwicklungen und zeigte davon abgeleitete Gesetzmäßigkeiten. Schlussendlich hörten sich Dinge, die in jeden guten oder schlechten Science-Fiction-Roman passen, völlig logisch an. Ich bin echt mal gespannt, ob sich mein Bewusstsein und meine Erinnerungen irgendwann mal von meinem Körper lösen lassen, um in irgendeiner Form körperlos weiterzuexistieren.
Nachtrag: Constantin hat auf seinem Blog über das Barcamp und seine Session geschrieben.
So, das soll es für den Augenblick gewesen sein. Natürlich habe ich noch mehr Erkenntnisse mitgenommen. Gerade aus den vielen Gesprächen. Dazu später mehr …
von Matthias Zellmer
Amazons kleine Helferlein
Unter widgets.amazon.de stellt Amazon 16 kleine Helferlein für die eigene Website zur Verfügung, um darüber Verknüpfungspunkte zu Amazon herzustellen.
Jochen Krisch vom Exciting Commerce Blog kommentiert diese Widgets folgendermaßen:
Allerdings handelt es sich dabei eher um Hausmannskost. Zumeist sind es klassische Werbemittel in Widgetform – und die üblichen Spielereien wie Slideshows, Produktkarussell, etc.
Da hat er sicher recht, aber was will man von Amazon mehr verlangen. Sie machen es durch diese Widgets ihren Kunden einfach, für das Unternehmen zu werben und darüber Umsatz zu generieren. Einfaches Ziel … einfaches Mittel. Das ist ja gerade das schöne an Widgets, dass sie einfach einfach sind. Im Optimalfall …
von Matthias Zellmer
werkenntwen hat ein Problem
Laut einem Bericht im kostenpflichtigen iBuisness-Portal, hat mein Lieblingsfreizeitnetzwerk werkenntwen.de zwar inzwischen seine Reichweite über die Millionen-Nutzer-Grenze hieven können. Aber die durchschnittliche monatliche Verweildauer pro Nutzer ging hingegen von 180 Minuten auf 168 Minuten zurück.
Ein Indiz, dass werkenntwen.de … wie sicher auch andere soziale Netzwerke … auf Dauer mehr bieten muss, als die üblichen Vernetzungs- und Kommunikationsmöglichkeiten. Eine deutliche Herausforderung an die Macher solcher Portale. Was kann man den Nutzern neben Gruppen, Blogs und Nabelschau noch bieten? Ist hier der Facebook-Ansatz vielleicht auch auf andere Netzwerke portierbar. Also dass die Nutzer sich gegenseitig mit der Nutzung der zu Hauf vorhandenen facebook-internen Widgets beschäftigen. Doch die wenigsten Netzwerke werden es (sich) leisten können, wie Facebook eine eigene API zu entwickeln. Eine Chance für das Googles OpenSocial-Projekt? Zumal nun mit Yahoo! der nächste Web-Riese sich anschickt, OpenSocial zu unterstützen.
Es kann also nicht schaden, wenn sich die Macher von sozialen Netzwerken mal mit solchen Themen wie Mikro-Applikationen bzw. Widgets im Allgemeinen und OpenSocial im Speziellen auseinander setzen.
von Matthias Zellmer
Quo vadis, Web?

Das Web2.0 hat mal wieder einen Internet-Hype ausgelöst. Unzählige neue Web-Angebote sind auf den Markt gebracht worden und einige auch wieder verschwunden. Es würde mich nicht verwundern,wenn uns schon in naher Zukunft eine Marktkonsolidierung bevorsteht würde. Viele der Web-Angebote sind sich sehr ähnlich oder haben vor ihrer Nutzung durch ihren personenbezogenen Zuschnitt eine hohe Hürde aufgebaut.
Auch besteht die Möglichkeit, dass Initiativen wie die OpenID-Initiative zur zentralen Identitätsverwaltung und die Öffnung sozialer Plattformen, die erwartete Marktkonsolidierung in geregelte Bahnen leiten wird. Zumindest wenn sich die Betreiber der vielen kleineren oder größeren Web-Angebote sich darauf einlassen. Dies könnte bedeuten, dass nicht mehr jede Website die Identität eines Nutzers prüft, sondern dies an zentraler Stelle geschieht. Der Vorteil für den Nutzer wäre, dass er möglicherweise wieder die Übersicht über die vielen Anmeldungen zurückgewinnen kann. Oder wenn gerade das bisher ein Hindernis für eine Anmeldung bei mehreren Angeboten darstellte, dieses durch einen zentralen und hoffentlich vertrauenswürdigen Anbieter bei Seite geräumt werden kann. Für die Anbieter hätte dies den Vorteil, dass eine zum Teil kosten- und zeitintensive Nutzerverwaltung nicht mehr selbst betrieben werden müsste.
Weiter ist davon auszugehen, dass in Zukunft vermehrt Inhalts- und Anwendungsmodule website-übergreifend Anwendung finden werden und nach dem Mashup-Prinzip auf externe Anwendungen und Inhalte zugegriffen werden kann und diese zum Teil zu neuen Inhalten vermischt werden können.
Wie würde Kaiser Franz auch die Frage “Quo vadis, Web?” beantworten: Schau mer mal …
von Matthias Zellmer
SeeqPod – abspielbare Musiksuche
Es liegen unzählige Musikdateien offen im Web rum. Das ist Fakt. Auch wenn die Musikindustrie das nicht gerne hat. Diese Tatsache macht sich seeqpod zu nutze.
seeqpod ist eine Musik-Suchmaschine, die es einem ermöglicht, das Gefundene … und ich hab bisher alles Gesuchte mehrfach gefunden … direkt in eine Playlist zu schieben und anzuhören. Der Player hat die wichtigsten Grundfunktionen und die Playlisten kann man speichern, mit Freunden teilen und auch auf anderen Seiten als Widget einbinden.
Rundum gelungene Sache … schön!
Via Musikroll
von Matthias Zellmer
Widgets für Soziale Netzwerke entwickeln

Anfang des Monats hat Google mit einem ungewöhnlichen Event sein neuestes Projekt vorgestellt: OpenSocial. Neben Orkut und iGoogle reiht sich OpenSocial in die sozialen Aktivitäten von Google ein.
OpenSocial beschäftigt sich mit der Distribution von Widgets für Soziale Netzwerke. Bisher musste ein Widget für jedes Netzwerk an dessen spezifische API angepasst werden. Nun genügt ein Widget für OpenSocial, welches anschließend nahtlos in die Netzwerke der Partner eingebunden werden kann. Der prominenteste Partner dürfte MySpace sein, aber auch Bebo, Xing, Hi5 und viele andere sind mit von der Partie.
Der Name OpenSocial impliziert, dass die Netzwerke untereinander kommunizieren können. Doch eigentlich ist OpenSocial eine Erleichterung für Entwickler. Diese müssen nur noch ein Widget – in den bekannten Standard Web Programmiersprachen Javascript und HTML – schreiben, müssen also nur noch OpenSocial statt unzähliger APIs beherrschen.
Technisch gesehen beinhaltet OpenSocial drei APIs, über die der Entwickler Zugang zu den Profildaten und Aktivitäten eines Users und allen anderen, öffentlichen, über ATOM adressierbaren Inhalten erhält.
Neben der Bereitstellung der APIs hat sich Google auch mit der Vernetzung von Netzwerken beschäftigt. Scheinbar plant Google die Speicherung aller, zu einem User im Internet vorhandener Daten. Inklusive Daten aus Soziale Netzwerken und Google Produkten. Weiterhin ist angedacht, diese Daten zu veröffentlichen: Entwickler sollen Zugriff auf die gesammelten Daten erhalten, um soziale Applikationen für beliebige Dienste schreiben zu können.
Wie sind diese Pläne mit den geltenden Datenschutzgesetzen vereinbar? Aktuell wohl noch gar nicht. Aber auch hier hat Google ein Ass im Ärmel: Peter Fleischer, oberster Datenschutzbeauftragter bei Google, hat eine Diskussion über globale Datenschutzgesetzte ins Rollen gebracht. Und da Google diese Debatte initiiert hat, hofft man, bei den neuen Gesetzen ein gewisses Mitsprecherecht zu erhalten.
Es bleibt also abzuwarten, wie das Ringen um die Datenschutzgesetze enden wird und wie gläsern der Internetuser durch Google in Zukunft erscheinen wird.
von Katrin Schneider
Netzlogbuch-Widget für Netvibes
Super! Neu! Unerreicht! Jetzt festhalten … hier kommt der Hammer! Darauf haben Sie lange gewartet: das Netzlogbuch als Netvibes-Widget!!! Jetzt sofort holen. Ohne Nebenwirkung und ohne lästiges Befragen ihres Arztes oder Administrators.
Das Netzlogbuch-Team wünscht viel Spaß …
von Matthias Zellmer







