Lesetipp: Kommunikation mit modernen Zielgruppen … auf stijlroyal.com
Ich will hier gar nicht viele Worte verlieren, denn was ihr eigentlich lesen müsst, ist der Blogbeitrag Kommunikation mit modernen Zielgruppen von Kacper Potega auf stijlroyal.com.
Kurzes Zitat als Appetitanreger:
Kommunikation mit modernen Zielgruppen ist die logische Konsequenz aus der Erkenntnis, dass kein Vermarktungsmittel besser funktioniert, als die direkte Empfehlung von jemandem, dem man vertraut.
Und wem die gut 5 Minuten Lesezeit gerade zu viel sind, kann sich gerne auch die grafische Aufbereitung des Themas anschauen. Am besten macht man beides.
von Matthias Zellmer
Webzeugkoffer

Was ist jetzt eigentlich besser, produktiver, effizienter, effektiver, schöner, erfolgreicher, usability-optimierter oder auch einfach nur webzwonulliger? Blogs, Mircoblogs, Mini-Blogs, Social Networks, Social Media, Social Web, Instant Messenger, Googles Wellen, iPhone, E-Mail oder, oder, oder …
Tagtäglich lese ich in meinem RSS-Reader über Meinungen, Diskussionen und Erkenntnisse, die uns von der neuen, direkt vor unserer Tür stehenden Vormachtstellung von diesem und jenen Tool, Gadget oder Dienst berichten. Doch nur allzu oft kommen mir das so vor wie ein, mir zum Glück noch nicht untergekommener Vergleich in Richtung “ist ein Kühlschrank nützlicher als ein Auto?”.
Doch mit was wir es bei den auf dem Internet aufbauenden Technologien zu tun haben, sind schlichtweg Werkzeuge. Viele stehen in Konkurrenz, zum Teil auch ungewollt und auch oft nur teilweise. Einige ergänzen sich und andere nicht. Und was noch hinzukommt, bei jedem Nutzer ist die eingesetzte Kombination der Werkzeuge unterschiedlich. Viele stehen auch in Konkurrenz zu nicht internet-basierten Werkzeugen oder Medien. So kann ein Instant Messanger mit Videofunktion in Konkurrenz mit einem Auto stehen, wenn dadurch Autofahrten vermieden werden. Und so kann Twitter in Konkurrenz mit dem Mobiltelefon stehen, wenn eine Direct Message statt einer SMS schickt.
Jedoch fahren viele Menschen weiterhin Auto und schreiben SMS. Diese Konkurrenz ist im Prinzip eine Erweiterung des Spektrums. Allerdings bedeutet auch jede Spektrumserweiterung, dass es auf den jeweiligen Märkten enger wird. Aber das ist dann wiederum ein anderes Thema.
Es bleibt also nur, für sich persönlich zu schauen, welche Tools man aus dem “Webzeugkoffer” man in welchen Situationen auspacken und nutzen will. Und eins noch: In Ermangelung eines Hammers, habe ich auch schon mal einen Nagel mit eine Zange eingeschlagen … ging auch.
von Matthias Zellmer
Content Long Tail

Die Session Schreiben für das bzw. im Web auf dem zweiten Stuttgarter Barcamp ist mit Sicherheit anders verlaufen als geplant. Zunächst haben wir in einer Runde von gut 15 Leuten Aspekte und Fragen zum Thema gesammelt, um vielleicht ein bis zwei inhaltliche Schwerpunkte herauszuarbeiten. Der erste Schwerpunkt war dann auch schnell gefunden: Schreiben für eine Zielgruppe.
Doch hier wurde es interessant. Denn als von jemandem die These in den Raum gestellt wurde, jeder würde doch für eine bestimmte Zielgruppe schreiben, äußerten einige Blogger im Raum ein gewisses Unbehagen. Vor allem Rozana und ich wollten diese These so nicht stehen lassen … wir hatten wohl diesbezüglich beide ein ähnliches Bauchgefühl.
In der anschließenden Diskussion arbeiten wir gemeinsam heraus, dass im Gegensatz zu vielen klassischen Inhaltsproduzenten, viele Blogger nicht für eine Zielgruppe schreiben, sondern eher für sich selbst und sich vor allem Themen vornehmen, die sie (gerade) sehr interessieren. Und das vor allem dann, wenn diese Blogger nicht auf die Einnahmen ihres Blogs angewiesen sind.
Ich würde hier von einem Content Long Tail sprechen. Denn so wie im Internet Nischenprodukte besonders gut ihre Abnehmer finden, so finden dort gute Artikel und sonstige Inhalte auch ihre Interessenten. Der Inhalt muss nicht für einen Massenmarkt … also eine vielleicht sogar künstlich konstruierte Zielgruppe … eine hohe Qualität haben, sondern vielleicht nur für einige wenige.
Das sich mit für den Massenmarkt uninteressant (gewordenen) Produkten auch noch Geld verdienen lässt, zeigt uns das Social-Commerce-Versandhaus Amazon. Während ältere CDs in Musikgeschäften oftmals verramscht werden, steigt bei Amazon häufig ihr Preis sogar an. Denn wer dann nun noch Interesse an einer CD hat, die schon lange aus den Charts raus ist, wird auch eher bereit sein, ein bisschen tiefer in seine Tasche zu greifen.
Das der Long Tail auch bei Inhalten funktionieren kann, zeigen nicht nur Speziell-Interests-Blogs, sondern auch Speziell-Interests-Magazine, denen von vielen ein Überleben in der Print-Krise vorausgesagt werden … doch auch nur, wenn die Qualität der Inhalte stimmt. Und das ist es, was ein Medium wie das Internet verlangt: Qualität. Doch was herauskommt, wenn man die Qualität eines inhaltlichen Produkts an einen Massenmarkt immer mehr anzupassen versucht, sieht man bei den vielen Hitradios in diesem Land. Da lobe ich mir doch die, die ihre Nische besetzten und für diese dann inhaltlich Hochwertiges produzieren … auch wenn es nur wenige interessiert. Die interessiert es dann dafür um so mehr.
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Der Bildausschnitt oben stammt von einem Flickr-Foto von René Ehrhardt.
von Matthias Zellmer
Anti-Obama-Effekt bei Ursula von der Leyen
Anfang des Jahres war ich auf mehreren Veranstaltungen, deren Titel sinngemäß irgendwas wie “Von Obama lernen, heißt siegen lernen” enthielten. Da wurde von wirklich führenden Politikern und anderen Menschen, die am aktuellen Wahlkampf nicht gerade unbeteiligt sind, lange und breit erläutert, was Obama richtig gemacht hat, als er das “Netz” hinter sich gebracht hat. Doch scheinbar sind die Erkenntnisse der ganzen Analysen und Diskussionen für den deutschen Wahlkampf unbrauchbar gewesen oder dabei ist irgendwo irgendwas gewaltig schief gelaufen.
Die damals als eher unpolitisch bezeichnete Internet-Community (es gibt sie in Wirklichkeit gar nicht) ist meiner Ansicht nach deutlich politischer geworden, als man es wohl angenommen hatte. Ich denke mal, einfach aus dem Grund, weil das Web einfach nicht als Paralleluniversum angesehen werden kann. Es ist ein Bestandteil der Gesellschaft, und wenn nun mal Wahlkampf ist, dann politisiert dies dann nun mal auch das Web.
Doch konnte keine etablierte Partei diesen Schub nutzen. Im Gegenteil, es ging sogar mit der Piratenpartei eine neue Partei an den Start, die viele Sympathien im Web abgrast und die alten Parteien werden eher negativ besprochen. Und hier hat sich sogar ein Anti-Yes-we-can herauskristallisiert: Zensursula.
Inzwischen würde ich sogar sagen, dass sich bei Ursula von der Leyen ein gewisser Anti-Obama-Effekt aufgetan hat. Ihre Äußerungen werden zum Beispiel bei Youtube, Twitter und in einschlägigen Blogs dokumentiert und auseinander genommen. So wurde etwa der Clip oben auf einer CDU-Wahlkampfveranstaltung von einem Besucher aufgezeichnet und bei Youtube eingestellt. Auf Netzpolitik wird seit gestern Nachmittag darüber diskutiert und innerhalb nicht mal eines Tages sind bisher über 250 Kommentare und Trackbacks dazu zusammengekommen. Die vielen Trackbacks zeigen, dass das Thema ins Web multipliziert wird. Es gibt inzwischen hunderte Tweets bei Twitter zu dem Video und die Kritik ist durchweg negativ.
Ich denke mal, dass das politische Web bisher nicht soweit in der Gesellschaft angekommen ist, dass die aktuellen Entwicklungen einen großen Schaden für das Abschneiden der CDU bei der Bundestagswahl 2009 bringen wird. Es wird ab Herbst eine Schwarz-Gelbe Bundesregierung geben. Denn solche Themen wie die Netzsperren sind nur Randnotizen im aktuellen Wahlkampf. Aber ich glaube, dass da trotzdem viel Schaden für die Zukunft angerichtet worden ist. Denn das Informationszeitalter ist da und die Politik muss sich auf viele platzende Blasen einstellen. Es wäre schön, wenn sie uns dabei nicht nur mit Lösungen fürs Industriezeitalter kommen werden.
von Matthias Zellmer
PR2.0 = Public Reaction

Im immer sozialer werdenden Web reden die Nutzer auf immer mehr öffentlichen Kanälen. Nimmt man alle Äußerungen aller Nutzer zusammen, dann entsteht ein digitaler Lärm, in dessen Rauschen auch die beste Marketing-Maßnahme schlichtweg untergeht. Das Web ist eben kein klassischer Broadcasting-Kanal, bei dem einer sendet und viele lauschen.
Diese Tatsache ist nun auch bei vielen Marketeers angekommen und das Akronym PR hat im Zusammenhang mit dem Social Web eine weitere Bedeutung erhalten: Public Reaction statt Public Relation.
Ein Beispiel: Am Samstag habe ich via Live-Stream die Webciety auf der CeBIT verfolgt. Dabei habe ich, wie einige andere auch, mehrfach meine Meinung zu dem auf dem Podium gesagten per Twitter kundgetan.
Neben anderem, wurde auch Helpedia auf dem Webciety-Podium vorgestellt. Ein Webdienst mit dessen Hilfe jeder mit seinem Hobby, seiner individuelle Fähigkeit, seiner Kreativität oder einem persönlichen Anlass Spenden für eine guten Sache generieren kann.
Da stellte ich mir die Frage nach der Finanzierung von Helpedia:
Die Frage blieb allerdings unbeantwortet. Zumindest erst einmal, denn gestern Abend kam dann plötzlich via Twitter folgendes rein:
Siehe da, irgendjemand bei Helpedia hat sich die Mühe gemacht und nach den Reaktionen bei Twitter zu schauen und mir meine Frage zu beantworten. Denn hier dem dort geposteten Link fand ich die Antwort auf meine Frage. Das ist wirklich gute Public Reaction!
Und wenn das Unternehmen Glück hat, dann gerät es wie in diesem Fall auch noch an einen Multiplikator, der dann sogleich darüber bloggt. Aber so viel Glück ist im Social Web gar nicht notwendig, denn dort sind fast alle in irgendeiner Form Multiplikatoren, denn genau das unterscheidet das Social Web vom klassischen Web.
von Matthias Zellmer
Wie man heute ein Webprojekt aufzieht
Gerade habe ich voller Begeisterung auf tweal.net die Beschreibung “Infos zum Projekt: tweal – ein Microdeal Twitter Mashup” gelesen. Da hat sich Sven Wiesner, der Mann hinter tweal.net, hingesetzt und einfach mal beschrieben, wie er das Projekt an den Start bekommen hat. Und zwar ohne großartige Programmierkenntnisse und im Kern nur auf Basis von WordPress und Twitter und deren Erweiterungen und Plugins, die sowieso irgendwo im Web rumliegen.
Schaut es euch an und saugt den Spirit des dort Beschriebenen in euch auf. Denn dann wisst ihr wieder ein Stück mehr von dem, was man euch unter den Schlagworten Web2.0 oder Social Web tagtäglich um die Ohren haut. Respekt Sven!
von Matthias Zellmer
Politik im Web ist nicht gleich Wahlkampf im Web
Der erste Wahlkampf des Jahres 2009 ist überstanden. Die Hessen haben weiterhin ihren Roland Koch als Regierungschef und mit TSG einen Ministerpräsidenten der Herzen. Das ist der erste Teil meines Fazits zur Hessenwahl.
Der zweite Teil ist, dass der Wahlkampf das Web entdeckt hat. Und das Web den ZDF Infokanal. Während gestern Abend in ARD und ZDF die übliche Chose mit Zahlen, Analysen und Elefanten in Runden ablief, wurde im ZDF Infokanal unter dem Stichwort Wahl im Web live über die Reaktionen im Web diskutiert. Moderiert von einem … wie immer sehr eloquenten … Markus Kavka, wurden dort fast schon fast so selbstverständlich Begriffe wie Twitter, Facebook und Chat verwendet, wie auf den anderen Programmen die Worte Hochrechnung oder Sitzverteilung. Experten wie Karl-Rudolf Korte und vor allem Dr. Christoph Bieber haben uns dort sehr fundiert erklärt, dass Wahlkampf im Web nun nicht mehr wegzudenken sein wird.
Da stimme ich den Experten durchaus zu. Aber es wäre all zu schade, wenn die Politiker das Web nur als ein weiteres zu bestückendes Medium für ihren Wahlkampf sehen würden. Denn das Web liefert durch die Möglichkeit des direkten oder indirekten Rückkanals die Möglichkeit der relativ ungefilterten Kommunikation mit den Menschen.
Und eine weitere Tatsache halte ich auch für sehr wichtig. Kein deutscher Politiker hat einen eigenen TV- oder Radio-Sender und auch keine eigene Zeitung oder Zeitschrift. Jedoch einer Website, ein Profil bei Xing, Facebook oder Twitter kann sich jeder Politiker zulegen … und das nicht nur die so genannten Großen. Auch jeder Parlamentsabgeordnete, Bürgermeister oder Kandidat kann sich im Web präsentieren und im Web kommunizieren. Das bietet die Chance, die Politik wieder mehr in der Mitte der Gesellschaft zu verwurzeln – sie zu erden. Dies ist eine Chance für unsere Gesellschaft, die weit über einen Wahlkampf hinausgeht. Die dazu notwendige Kompetenz im Bezug auf die vernetzten Medien wird gerade bei der Politiker-Generation der TSGs aufgebaut und hoffentlich in wenigen Jahren schon zum selbstverständlichen politischen Alltag gehören. Auch jenseits des jeweils anstehenden Wahlkampfs.
von Matthias Zellmer
Netzneutralität

Ich habe gerade über den heise-Newsticker einen Artikel zu einem Thema gelesen, dessen ich mir bisher nicht wirklich bewußt war: Netzneutralität.
Laut Wikipedia ist Netznautralität
eine Bezeichnung für die neutrale Datenübermittlung im Internet. Sie bedeutet, dass Zugangsanbieter (access providers) Datenpakete an ihre Kunden unabhängig davon, woher diese stammen oder welche Anwendungen die Pakete generiert haben, übertragen.
Diverse Netzbetreiber planen, die Daten zahlender Kunden auf einer Art “Überholspur” schneller auszuliefern als die “normaler” Kunden. Das wäre ein klarer Bruch der Netzneutralität. Der Grund, aus dem die Netzbetreiber die “Überholspuren” einrichten wollen, ist natürlich Geld. Allerdings geht es vornhemlich darum, den Ausbau der Netze für die Zukunft zu finanzieren.
Sowohl in Washington, wie auch im EU-Parlament wird darum gerungen, wie mit diesen Plänen der Netzbetreiber umgegangen werden soll. Die einen plädieren für eine gesetzliche Zusicherung der Netzneutralität, andere wollen, dass der Wettbewerb mehrerer Netzanbieter die Netzneutralität in einem gewissen Umfang erhält …
Da das Thema Netzneutralität sich vor nicht mal einer Stunde in meinem Hirn manifestiert hat, habe ich noch keine abschließende Meinung dazu. Allerdings frage ich mich schon, wie ich es geschafft habe, so lange (der zweite verlinkte Artikel ist vom Mai !!) nichts von der Diskussion mitzubekommen …
(das Bild stammt übrigens von flickr von wolframshuetteob)
von Katrin Schneider
Twitterer gruppieren sich
Es gibt viele Features, die sich Twitterer zu den von Twitter angebotenen hinzuwünschen. Dank einer API und einer recht aktiven Entwicklergemeinde gibt es immer mehr kleine Dienste rund um Twitter und einer davon ist Twittgroups.
Kürzlich habe ich mal … auch um den Dienst zu testen … eine Twittergruppe Stuttgart angelegt. In einer solchen Gruppe kann man dann diverse Links posten und bekommt eine Art “Yellow pages” für Twitterer, die sich für ein bestimmtes Thema interessieren.
Wie schon einleitend gesagt, es sind oft nur kleine Dienste, aber in ihrer Summe machen sie Twitter erst zu dem interessanten Überflieger Web-Dienst, der es nun mal ist.
von Matthias Zellmer
Was zum Teufel ist User Experience?

Mein Telefon braucht nicht schön zu sein oder so. Man muss damit Telefonieren können … Punkt aus! –– Okay, dann können wir ihr jetziges Gerät ja gegen ein baugleiches mit einem rosa Plüsch-Bezug austauschen. –– Sind sie verrückt! Sowas kommt mir nicht ins Haus!
Dieses fiktive Gespräch habe ich so ähnlich mal auf einer Veranstaltung zum Thema Usability in einem Vortrag über User Experience (UX) gehört. Es ist etwas überspitzt formuliert, da es als Anekdote eine Art “Hallo-Wach!”-Effekt bei den Zuhörern haben sollte. Aber es zeigt schon mal, dass UX nicht mit einem hübschen Design gleichzusetzen ist.
Hinter UX steht ein breiter interdisziplinärer Ansatz. Wenn eine Website als Beispiel optisch gefällt, dann ist das der UX erst einmal nicht abträglich. Aber das Bemühen um eine optisch ansprechende Website kann wiederum der Usability abträglich sein. Wenn etwa durch ein in der CI festgeschriebenes Gestaltungsraster inhaltlich zusammenhängenden Elementen nicht zusammen dargestellt werden können, dann kann dies die Gebrauchstauglichkeit, aber auch die Gebrauchsfreude einschränken, weil man dadurch einfach nicht zu Potte kommt. Und wenn auf der anderen Seite eine gut bedienbare Website die Augen quält, dann macht deren Nutzung auch kein Spaß.
UX steht also sowohl mit der Usability wie auch mit der Gestaltung in einem direkten Zusammenhang. Aber auch solche Aspekte, wie die Reaktionszeit beim Seitenaufbau, der angemessene Einsatz von multimedialen Elementen und natürlich auch von Werbeelementen stehen in einem Kontext mit der UX.
Im Kern geht es bei der UX im Web-Bereich um eine gute … ein besseres bzw. wertfreieres Wort fällt mir dazu nicht ein … also um eine gute Gestaltung von User Interfaces. Denn nichts anderes sind moderne Webseiten in der Regel. Aber “gut” ist hier auch im Sinne von zielführend und dem Nutzer einen Mehrwert bietend gemeint. Denn der oft im der UX in Verbindung gebrachte “Joy of Use” sollte nicht unbedingt als Spaß an der Nutzung missverstanden werden. Es kann auch sehr befriedigend sein, wenn man einfach nur schnell an eine gesuchte Information kommt.
Wie schlecht sich die UX in ein Bewertungsraster pressen lässt, zeigt auch ein schöner Spruch, der im Bezug darauf die Runde macht:
Listen to your users, but ignore what they say.
Heißt: Deine Nutzer werden dir nicht sagen können, was sie im Bezug auf deine Website von dir erwarten, aber wenn du aufmerksam bist, wirst du es schnell herausfinden können.
von Matthias Zellmer






